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Roundup J.P. Morgan verfehlt Gewinnprognose deutlich - vorbörslich im Minus

Die zweitgrößte US-Bank J.P. Morgan Chase hat im dritten Quartal die Erwartung seitens der Analysten wegen schwacher Handelserträge deutlich verfehlt.

dpa-afx NEW YORK. Die zweitgrößte US-Bank J.P. Morgan Chase hat im dritten Quartal die Erwartung seitens der Analysten wegen schwacher Handelserträge deutlich verfehlt. Der um die Kosten für die Anfang Juli abgeschlossene Fusion mit Bank One bereinigte Gewinn je Aktie habe 2,2 Mrd. Dollar oder 0,60 Dollar je Aktie betragen, teilte die Bank am Mittwoch in New York mit.

Experten hatten mit einem Gewinn vor Sonderposten von 2,79 Mrd. oder 0,75 Dollar je Aktie gerechnet. Nach Berücksichtigung der Kosten sank der Gewinn von 1,6 Mrd. Dollar (0,78 Dollar je Aktie) auf 1,4 Mrd. Dollar (0,39 Dollar je Aktie). Die Aktie verlor vorbörslich knapp vier Prozent.

Die Summe der Erträge sei vor allem wegen der Übernahme von Bank One im Jahresvergleich um 64 Prozent auf 13,6 Mrd. Dollar geklettert. Die Analystenprognose hatte 13,2 Mrd. Dollar betragen. Bereinigt um den Übernahmeeffekt habe die Summe der Erträge stagniert. Zins- und Provisionsüberschuss legten deutlich zu, während die Handelserträge zurückgingen. Die Risikovorsorge musste die Bank um 154 Prozent auf 1,764 Mrd. Dollar aufstocken. Übernahmebereinigt sei die Risikovorsorge um fünf Prozent zurückgegangen.

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