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ROUNDUP: Konsortium TIS bereit zu Verhandlungen über "Herkules"-ProjektDPA-Datum: 2004-07-02 14:01:15

FRANKFURT (dpa-AFX) - Kaum sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und dem Konsortium Isic 21 über die Modernisierung der IT- und Netzwerkinfrastruktur der Bundeswehr gescheitert zeigt auch schon ein zweites Konsortium Verhandlungsbereitschaft. Das Konsortium TIS mit T-Systems < DTE.ETR > , International Business Machines (IBM) < IBM.NYS > < IBM.ETR > und der Siemens-Tochter Siemens Business Services (SBS) stehe für Verhandlungen über das Modernisierungsprojekt mit der Bezeichnung "Herkules" bereit, sagten SBS-Sprecher Jörn Roggenbuck und IBM-Sprecher Peter Gerdemann am Freitag übereinstimmend der Nachrichtenagentur dpa-AFX.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Kaum sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und dem Konsortium Isic 21 über die Modernisierung der IT- und Netzwerkinfrastruktur der Bundeswehr gescheitert zeigt auch schon ein zweites Konsortium Verhandlungsbereitschaft. Das Konsortium TIS mit T-Systems < DTE.ETR > , International Business Machines (IBM) < IBM.NYS > < IBM.ETR > und der Siemens-Tochter Siemens Business Services (SBS) stehe für Verhandlungen über das Modernisierungsprojekt mit der Bezeichnung "Herkules" bereit, sagten SBS-Sprecher Jörn Roggenbuck und IBM-Sprecher Peter Gerdemann am Freitag übereinstimmend der Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Bisher sei aber noch keine Anfrage von Seiten des Bundesverteidigungsministe riums an das Konsortium TIS eingegangen, hieß es. Die Unternehmen standen nach Angaben der Sprecher in "Wartestellung" für Verhandlungen mit dem Bundesverteidigungsministerium. Zuvor waren die Gespräche über das Milliarden teure Informationstechnikprojekt "Herkules" für die Bundeswehr mit Isic 21 gescheitert. Das Verteidigungsministerium entschied sich nach eigenen Angaben, die Gespräche mit Isic 21 nicht fortzuführen. An dem Konsortium ist der Rüstungs- und Raumfahrtkonzern EADS < PEAD.PSE > < EAD.FSE > maßgeblich beteiligt.

EADS: PROJEKT INSGESAMT GEFÄHRDET

Die EADS sieht das "Herkules"-Projekt nach dem Abbruch der Verhandlungen insgesamt gefährdet. Für das Scheitern machte die EADS "insbesondere vergaberechtliche Restriktionen" durch das Bundesverteidigungsministerium verantwortlich. Nun werde die Modernisierung der IT- und Netzwerkinfrastruktur der Bundeswehr "um Jahre verzögert", hieß es seitens der EADS.

Bei den Gesprächen verhinderte nach Angaben der EADS "eine Lücke von mehreren hundert Millionen Euro zwischen den Anforderungen des Bundesverteidigungsministeriums und dem verfügbaren Budget" einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen. Für die EADS sei die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht mehr gewährleistet gewesen.

Die Ausschreibung des Bundesverteidigungsministeriums sieht einen festen Preis für das "Herkules"-Projekt von 6,65 Milliarden Euro vor. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) pokerten Ministerium und Isic 21 um einen Betrag in der Größenordnung von 500 Millionen Euro, den das Konsortium über die in der Ausschreibung festgelegten Summe hinaus verlangte.

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