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Roundup Kreise: Conti erhält ESP-Großauftrag von Ford - Lieferung ab 2005

(dpa-AFX) Hannover - Der Autozulieferer Continental < CON.ETR > hat nach Angaben aus Branchenkreisen vom US-Autokonzern Ford < F.NYS > < Fmc1.FSE > den Zuschlag für den serienmäßigen Einbau von ESP-Stabilitätsprogrammen in mehreren Modellreihen erhalten. Der Auftrag umfasse zwischen 460.000 und 500.000 ESP-Systemen, erfuhr die Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag.

(dpa-AFX) Hannover - Der Autozulieferer Continental < CON.ETR > hat nach Angaben aus Branchenkreisen vom US-Autokonzern Ford < F.NYS > < Fmc1.FSE > den Zuschlag für den serienmäßigen Einbau von ESP-Stabilitätsprogrammen in mehreren Modellreihen erhalten. Der Auftrag umfasse zwischen 460.000 und 500.000 ESP-Systemen, erfuhr die Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag.

Continental in Hannover wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Unklar ist noch, welches zusätzliche Umsatzvolumen Conti mit dem Auftrag generieren kann.

Conti Will ESP-Marktanteil IN USA Verdreifachen

Ford stattet ab 2005 die Modelle Explorer, Mercury Mountaineer, Lincoln Navigator und Lincoln Aviator serienmäßig mit ESP aus. 2003 hatte Conti insgesamt 3 Millionen ESP-Systeme verkauft.

Continental-Finanzvorstand Alan Hippe hatte am Montag bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen gesagt, der Conti-Bereich Teves wolle bei ESP seinen Marktanteil in den USA von derzeit 10 auf 30 Prozent steigern. Einen Zeitrahmen nannte er nicht.

Ford-Entscheidung Könnte US-Durchbruch FÜR ESP Sein

Ford ist der erste der großen US-Autobauer, der nun serienmäßig die Elektronische Stabilitätskontrolle ESP inklusive eines Überrollschutzes (RSC) einführt. Dies könnte auf dem wichtigen Nordamerika-Markt den Durchbruch für die in Europa bereits seit Jahren verbreitete Technik bedeuten.

ESP wurde in Deutschland durch das Kippen der Mercedes-A-Klasse bekannt. Nach dem "Elchtest" hatte Daimlerchrysler < DCX.ETR > die A-Klasse serienmäíg mit ESP ausgestattet. Neben Conti zählt der Stuttgarter Automobilzulieferer Bosch zu den weltweit führenden ESP-Lieferanten.

Conti Hatte AM Montag Jahresprognose Erhöht

Im ersten Halbjahr und im zweiten Quartal hatte Continental trotz Kosten für die Einstellung der Reifenproduktion im US-Werk Mayfield (98,9 Mio Euro) das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gesteigert. Im zweiten Quartal stieg das Ebit von 216 auf 237,7 Millionen und im ersten Halbjahr von 399,1 auf 484,4 Millionen Euro. Das Ebit ist die wichtigste Kennzahl des Konzerns. Unter dem Strich blieb im ersten Halbjahr ein Überschuss von 221,4 (Vj: 195,4) Mio Euro. Für das Gesamtjahr hatte der Konzern seine Prognose angehoben.

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