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Roundup Marktkreise: Fonds kaufen Mehrheit an Daimlerchrysler-Hyundai-Paket

Hedge- und Penionsfonds aus Europa, Asien und den USA haben nach Angaben aus Marktkreisen den Großteil des 10,5-Prozent-Anteils von Daimlerchrysler am südkoreanischen Autobauer Hyundai gekauft. Insgesamt rund ein Dutzend großer Fonds hätten sich mehr als die Hälfte der Anteile gesichert, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag aus den Kreisen.

dpa-afx STUTTGART. Hedge- und Penionsfonds aus Europa, Asien und den USA haben nach Angaben aus Marktkreisen den Großteil des 10,5-Prozent-Anteils von Daimlerchrysler am südkoreanischen Autobauer Hyundai gekauft. Insgesamt rund ein Dutzend großer Fonds hätten sich mehr als die Hälfte der Anteile gesichert, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag aus den Kreisen.

Der Anteil der Hedge- und Pensionsfonds halte sich in etwa die Waage. Insgesamt liege die Kapitalverteilung der für rund 912 Mill. $ platzierten Hyundai-Aktien je zu einem Drittel in Europa, Asien und den USA, hieß es.

Daimlerchrysler wollte die Angaben auf Anfrage nicht bestätigen. Das Unternehmen hatte den im Jahr 2000 für 428 Mill. $ erworbenen Hyundai-Anteil am Montag verkauft und dabei einen Buchgewinn von 472 Mill. $ erzielt.

Das Paket über 45,8 Mill. Aktien war von der Investmentbank Goldman Sachs für je 19,92 $ pro Aktie im Auftrag von Daimlerchrysler veräußert worden.

Die Daimlerchrysler-Aktie lag am Vormittag mit 0,89 % bei 33,54 ? im Minus, während der DAX beinahe unverändert bei 3 700,23 Punkten notierte.

Kooperation Wurde IM MAI Beendet

Bereits im Mai diesen Jahres hatten die Stuttgarter die Kopperation mit Hyundai aufgekündigt und den Verkauf des Aktienpakets angedeutet. Nach der Mitsubishi-Krise hatte das Unternehmen seine Asien-Strategie neu geordnet. In der Folgezeit gab es erhebliche Spannungen zwischen Hyundai und Daimlerchrysler.

Die Gespräche zu einem lange geplanten Nutzfahrzeug-Joint-Venture wurden daraufhin abgebrochen. Gleichzeitig übernahm Hyundai den 50-prozentigen Anteil von Daimlerchrysler an dem bestehenden Nutzfahrzeugmotoren-Joint-Venture in Korea, der Daimler Hyundai Truck Corporation. Weitere Lizenz- und Geschäftsvereinbarungen wurden aufgelöst.

Daimlerchrysler hält aber an dem so genannten "Weltmotor" (World Engine Projekt) fest. Dabei geht es um die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Vierzylinder-Benzinmotoren durch Daimlerchrysler, Hyundai und dem japanischen Partner Mitsubishi Motors.

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