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Roundup Mercedes Car Group: Deutschland-Absatz bricht im Juli ein

(dpa-AFX) Stuttgart - Daimlerchryslers < DCX.ETR > wichtigste Konzernsparte Mercedes Car Group (MCG) hat im Juli in Deutschland einen harten Absatzeinbruch erlebt. Auf dem wichtigen deutschen Markt konnte MCG nur 28.700 Autos verkaufen, ein Minus von 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dafür machte der Konzern die schwache Autokonjunktur, Modellwechsel und die Streiks in Deutschland verantwortlich. Weltweit wurden insgesamt 98.100 Pkw-Fahrzeuge abgesetzt, ein Minus von 9,4 Prozent, teilte der Autobauer am Donnerstag in Stuttgart mit.

(dpa-AFX) Stuttgart - Daimlerchryslers < DCX.ETR > wichtigste Konzernsparte Mercedes Car Group (MCG) hat im Juli in Deutschland einen harten Absatzeinbruch erlebt. Auf dem wichtigen deutschen Markt konnte MCG nur 28.700 Autos verkaufen, ein Minus von 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dafür machte der Konzern die schwache Autokonjunktur, Modellwechsel und die Streiks in Deutschland verantwortlich. Weltweit wurden insgesamt 98.100 Pkw-Fahrzeuge abgesetzt, ein Minus von 9,4 Prozent, teilte der Autobauer am Donnerstag in Stuttgart mit.

Die Daimlerchrysler-Aktie rutschte am Nachmittag mit 0,61 Prozent auf 35,81 Euro ins Minus, während der DAX um 0,66 Prozent auf 3.848,89 Punkte anzog.

Bester Mercedes-Absatzmonat Aller Zeiten IN USA - Deutschland Schwach

In den ersten sieben Monaten des Jahres ging der MCG-Absatz weltweit um vier Prozent auf 682.900 zurück. Während die Nobelmarke Mercedes-Benz in den USA derzeit an Fahrt gewinnt und im Juli so viele Autos verkaufte wie noch nie in einem Monat (19.000), schrumpfte der Absatz in Deutschland zwischen Januar und Juli um 9 Prozent auf 187.800 Autos. Die Kleinwagenmarke smart büßte im Juli nichts von ihrem Rekordtempo ein: Insgesamt wurden 13.600 (+14,5 Prozent) Autos verkauft, per Ende Juli waren es 75.900 (+17,9 Prozent).

Konzern: Gründe FÜR Minus Sind Streiks UND Modellwechsel

Hauptgründe für den weltweiten Juli-Absatzrückgang der Kernmarke Mercedes-Benz seien Modellwechsel und streikbedingte Produktionsausfälle in den Werken Sindelfingen und Bremen, erklärte das Unternehmen. In Rastatt läuft seit Juni die Produktion der neuen A-Klasse an. Zudem wurde im Juli einen Arbeitstag weniger als im Vorjahresmonat gearbeitet.

Mercedes-Chef Jürgen Hubbert hatte mehrfach betont, die Absatzdelle der Mercedes Car Group (Mercedes-Benz, smart, Maybach) dank der Modelloffensive bis Jahresende mehr als ausgleichen zu können. 2003 war der MCG-Absatz um 1,4 Prozent auf 1,215 Millionen Fahrzeuge zurückgefallen.

Schon 35.000 Bestellungen FÜR Neue A-Klasse

Für die neue A-Klasse, die im September eingeführt wird, gebe es bereits weltweit über 35.000 Bestellungen, davon 20.000 in Deutschland. Damit seien rund zwei Drittel des für 2004 einkalkulierten Absatzes von 50.000 Fahrzeugen bereits erreicht, sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt.

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