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ROUNDUP: Mitsubishi Fuso ruft alle Fahrzeuge zu Notfall-Inspektion zurückDPA-Datum: 2004-06-28 12:12:42

TOKIO (dpa) - Der krisengeschüttelte japanische Lastwagenbauer Mitsbushi Fuso hat am Montag in einer beispiellosen Aktion alle von ihm gebauten Fahrzeuge zu einer Notfallinspektion in die Werkstätten gerufen. Die freiwilligen Rückrufaktion betreffe alle Fahrzeuge, nicht nur die 800.000, die im Rahmen von laufenden Aktionen zurückbeordert wurden, teilte Mitsubishi Fuso in Tokio mit. Derzeit sind noch 1,3 Millionen Fahrzeuge des Herstellers auf den Straßen. Mitsubishi Fuso wird mit einem Anteil von 65 Prozent von DaimlerChrysler < DCX.ETR > kontrolliert.

TOKIO (dpa) - Der krisengeschüttelte japanische Lastwagenbauer Mitsbushi Fuso hat am Montag in einer beispiellosen Aktion alle von ihm gebauten Fahrzeuge zu einer Notfallinspektion in die Werkstätten gerufen. Die freiwilligen Rückrufaktion betreffe alle Fahrzeuge, nicht nur die 800.000, die im Rahmen von laufenden Aktionen zurückbeordert wurden, teilte Mitsubishi Fuso in Tokio mit. Derzeit sind noch 1,3 Millionen Fahrzeuge des Herstellers auf den Straßen. Mitsubishi Fuso wird mit einem Anteil von 65 Prozent von DaimlerChrysler < DCX.ETR > kontrolliert.

Bei der Inspektion würden 40 Teile geprüft, die mit Grundfunktionen wie Fahren, Lenken und Anhalten zusammenhingen, hieß es weiter. Bei Defekten sollen alle Reparaturen kostenlos sein. Die Aktion läuft bis zum 24. Dezember.

DaimlerChrysler erwägt unterdessen wegen der Vertuschung von Qualitätsmängeln bei Mitsubishi Fuso weiterhin eine Schadenersatzklage gegen Mitsubishi. "Wir haben eine Vertragslage, die es uns gestattet, Ansprüche an den Fuso-Verkäufer zu stellen", sagte DaimlerChrysler-Vorstand, Eckhard Cordes, dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Wenn wir wissen, was das alles kostet, werden wir über unsere Forderungen entscheiden", sagte er. Bei Fuso seien in den 90er Jahren "Qualitätsprobleme systematisch vertuscht worden".

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