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Roundup Münchener Rück: Halten Gewinnziel trotz Hurrikans für erreichbar

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hält trotz der zwei verheerenden Hurrikans in den USA an seinem Gewinnziel von zwei Mrd. € in diesem Jahr fest. Der tropische Wirbelsturm "Frances" werde die Rückversicherungssparte voraussichtlich mit einem zweistelligen, maximal mit einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag vor Steuern belasten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Die Erstversicherer des Unternehmens seien davon nicht betroffen.

dpa-afx MÜNCHEN. Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hält trotz der zwei verheerenden Hurrikans in den USA an seinem Gewinnziel von zwei Mrd. ? in diesem Jahr fest. Der tropische Wirbelsturm "Frances" werde die Rückversicherungssparte voraussichtlich mit einem zweistelligen, maximal mit einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag vor Steuern belasten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Die Erstversicherer des Unternehmens seien davon nicht betroffen.

Das Gewinnziel für 2004 von zwei Mrd. ? könne weiter erreicht werden, sagte die Sprecherin. Keine Angaben machte sie, ob die zurückliegenden Hurrikans die Combined-Ratio-Rate des Konzerns belasten könnten. Die Kosten des Hurrikans "Charley" hatte das Unternehmen zuletzt auf unter 200 Mill. ? geschätzt.

Allianz: 'Frances'-Kosten Nicht Spektakulär

Beim Versicherungskonzern Allianz halten sich die Belastungen nach ersten Prognosen voraussichtlich in Grenzen. "Das ist nicht so spektakulär", sagte ein Allianz-Sprecher auf Anfrage von dpa-AFX. Eine konkrete Kostenschätzung liege noch nicht vor, die US-Experten prüften noch immer das Ausmaß vor Ort. Der Schaden für die Allianz werde aber schwächer als beim Hurrikan "Charley" (Mitte August) ausfallen. Für diesen Sturm hatte das Unternehmen die erwarteten Belastungen auf einen maximal mittleren zweistelligen Millionenbetrag angesetzt.

Den Versicherungsschaden für die gesamte Branche hatte die Münchener Rück auf fünf Mrd. bis 15 Mrd. $ beziffert. Die US-Spezialfirma Risk Management Solutions (RMS) hatte einen Spielraum von zwei Mrd. bis zehn Mrd. $ (acht Mrd Euro) angesetzt. "Frances" hatte am Wochenende weite Teile Floridas verwüstet.

Beim Versicherungskonzern Hannover Rück sorgt "Frances" nach Angaben vom Wochenanfang für Kosten "im mittleren zweistelligen Millionenbereich". Die Kostenschätzung für "Charley" war von maximal 100 Mill. auf 70 Mill. ? vor Steuern reduziert worden. Die Jahresergebnisprognose von 390 Mill. bis 430 Mill. ? wurde bekräftigt.

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