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Roundup Presse: Commerzbank will Teile des Investmentbankings einstellen

Die Commerzbank plant nach Informationen der "Financial Times Deutschland" die Trennung von unrentablen Bereichen ihres Investment-Bankings. Dazu gehöre die Beratung bei Übernahmen und Akquisitionen (M & A), die im Branchenvergleich zu klein sein, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Die Commerzbank stehe vor der Entscheidung, entweder stark in diese Bereiche zu investieren oder sie abzustoßen, sei aus Unternehmenskreisen zu erfahren gewesen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank plant nach Informationen der "Financial Times Deutschland" die Trennung von unrentablen Bereichen ihres Investment-Bankings. Dazu gehöre die Beratung bei Übernahmen und Akquisitionen (M & A), die im Branchenvergleich zu klein sein, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Die Commerzbank stehe vor der Entscheidung, entweder stark in diese Bereiche zu investieren oder sie abzustoßen, sei aus Unternehmenskreisen zu erfahren gewesen.

Eine Entscheidung solle im Oktober fallen. Die britische Beratungsgesellschaft Mercer Oliver Wyman habe im Auftrag der Bank festgestellt, dass die Commerzbank beim M & A in sieben von zehn Bereichen schlechter als die Konkurrenz abschneide. In der Investmentsparte seien in London und Frankfurt rund 1 250 Mitarbeiter beschäftigt. Die Bank wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

Manager Wollen Gehen

Wegen der Rückzugspläne in der Sparte wollen nach Angaben des "Handelsblatts" weitere Investmentbanker von Bord gehen. In Kürze werde wie erwartet Mehmet Dalman, der im Vorstand das Investment-Banking verantwortet, die Großbank verlassen und sich mit einem Hedge-Fonds selbstständig machen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise.

Ihm könne der Leiter des Geschäfts mit Aktienderivaten, Mark Richardson, folgen. Über den Abgang Dalmans wird seit längerem spekuliert. "Dieses Mal meint es Dalman ernst", zitierte die Zeitung nun die eingeweihten Kreise. Seit dem Frühjahr haben bereits mehrere hochrangige Manager der Bank den Rücken gekehrt. Als Nachfolger von Dalman sei Wolfgang Matis von der Deutschen Bank im Gespräch.

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