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ROUNDUP: Rheinmetall bestätigt Ziele für 2004 - 'Zweites Quartal läuft gut'DPA-Datum: 2004-06-29 16:41:49

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall < RHM3.ETR > hat seine Prognosen und Ziele für 2004 bestätigt. Nach dem abgeschlossenen Konzernumbau solle der Umsatz in diesem Jahr organisch um mehr als 5 Prozent zulegen, sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt am Dienstag auf einer Konferenz in Frankfurt. "Nach fünf Monaten sehen wir uns in der Lage, den Ausblick für das Gesamtjahr zu bestätigen." Im ersten Quartal sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr organisch um rund 4 Prozent gewachsen. "Im zweiten Quartal geht es weiter. Es läuft gut", betonte Eberhardt.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall < RHM3.ETR > hat seine Prognosen und Ziele für 2004 bestätigt. Nach dem abgeschlossenen Konzernumbau solle der Umsatz in diesem Jahr organisch um mehr als 5 Prozent zulegen, sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt am Dienstag auf einer Konferenz in Frankfurt. "Nach fünf Monaten sehen wir uns in der Lage, den Ausblick für das Gesamtjahr zu bestätigen." Im ersten Quartal sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr organisch um rund 4 Prozent gewachsen. "Im zweiten Quartal geht es weiter. Es läuft gut", betonte Eberhardt.

Auf Basis der neuen Konzernstruktur werde das Unternehmen in diesem Jahr einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro erzielen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen Umsatz nach der neuen Konzernstruktur in Höhe von 3,3 Milliarden Euro ausgewiesen. Eberhardt betonte, dass der Konzern zudem mit einer weiteren Verbesserung der EBIT-Rendite rechne. "Unser Ziel ist es, die EBIT-Rendite innerhalb der nächsten drei Jahre auf 7 Prozent zu steigern." 2003 lag die EBIT-Rendite bei 5,2 Prozent. Auch die Verschuldung solle weiter reduziert werden.

FOKUS AUF KERNGESCHÄFT - ÜBERNAHMEN NICHT AUSGESCHLOSSEN

In den vergangenen vier Jahren hatte der Konzern zahlreiche Beteiligungen aus dem Maschinenbau, der Elektronik und Bürotechnik mit einem Umsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro abgestoßen. Rheinmetall konzentriert sich künftig auf die beiden Kerngeschäftsfelder Automotive (Kolbenschmidt Pierburg) und Defence (Rheinmetall DeTec). In diesen beiden Säulen sei Rheinmetall gut für die Zukunft gerüstet, sagte Eberhardt. Ziel des Umbaus sei es gewesen, das Unternehmen zu verschlanken, einen klaren Fokus zu setzen und den Konzern verständlicher für den Kapitalmarkt zu machen, sagte Eberhardt. "Das ist uns gelungen. Jetzt sind wir an der Schwelle, die Weiterentwicklung voranzutreiben."

Dabei setze Rheinmetall voll auf Wachstum durch Innovation und Internationalisierung. "Wir schließen Akquisitionen nicht aus", betonte Eberhardt. Es werde sich jedoch um kleinere Übernahmen "im zweistelligen Bereich" handeln, die "überschaubar und managebar" seien. Konkrete Übernahmeziele nannte Eberhardt nicht. Auf den bisher noch unterrepräsentierten asiatischen Markt, wo Rheinmetall nach Angaben Eberhardts erst 7 Prozent seiner Erträge erzielt, solle künftig besonders im Bereich Automotive ein besonderer Fokus gelegt werden.

DEUTSCHER RÜSTUNGSMARKT STABIL

Im Bereich Rüstung bewertet der Konzernchef trotz der Diskussionen um Einsparungen im Haushalt 2005 den deutschen Markt als "stabil". Einsparungen würden eher in den Bereichen Betriebsausgaben und bei der Anzahl der Soldaten realisiert. Im Bereich Beschaffung sollten die Staatsausgaben von 3,8 Milliarden Euro in 2003 auf 4,2 Milliarden Euro 2005 steigen. "Der Beschaffungskuchen wächst." Die deutsche Heerestechnik habe in Europa klar die Nase vorn.

Erst vor wenigen Wochen bestätigte der Rüstungskonzern, dass er Vernebelungsmaschinen zum Terrorschutz an Großkraftwerke liefern werde. Das Gesamtvolumen des Rahmenvertrags mit der Vereinigung der Großkraftwerkbetreiber belaufe sich auf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Eberhardt bestätigte, dass es bereits konkrete Vergaben gebe. Bis 2005 sollten die Anlagen funktionstüchtig sein. Die Aktien des Konzerns stiegen bis zum Nachmittag leicht um 0,3 Prozent auf 33,31 Euro.

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