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Roundup Societe Generale dank Großkunden und Investmentbanking mit dickem Plus

Die französische Großbank Societe Generale hat im dritten Quartal den Gewinn wegen eines besser als erwartet ausgefallenen Geschäfts in der Sparte Großkunden und Investmentbanking stärker gesteigert als von Analysten prognostiziert.

dpa-afx PARIS. Die französische Großbank Societe Generale hat im dritten Quartal den Gewinn wegen eines besser als erwartet ausgefallenen Geschäfts in der Sparte Großkunden und Investmentbanking stärker gesteigert als von Analysten prognostiziert. Der Gewinn sei von 670 Mill. Euro im Vorjahr auf 739 Mill. Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Das entspreche einem Plus von 10,3 Prozent.

Die von AFX News befragten Experten hatten im Durchschnitt mit einem Überschuss von 648 Mill. Euro gerechnet, bei einer Spanne von 584 bis 710 Mill. Euro. Von Januar bis September sei der Überschuss um 23,9 Prozent auf 2,29 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Geldinstitut weiter mit. Die Aktien fielen gegen 12.00 Uhr leicht um 0,27 Prozent auf 73,70 Euro.

Bereich Grosskunden und Investmentbanking Stark

Im Bereich Großkunden und Investmentbanking meldete Societe Generale im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnsprung. Hier erhöhte sich der Überschuss - bei einer kräftigen Steigerung im Anleihegeschäft - um 36,5 Prozent auf 374 Mill. Euro. In diesem Segment löste Societe Generale im abgelaufenen Quartal die zuvor getroffene Risikovorsorge in Höhe von 37 Mill. Euro auf. Dadurch konnte die Bank die Risikovorsorge im dritten Quartal stärker nach unten drücken als von Experten prognostiziert. Sie sank von 338 Mill. Euro im Vorjahresquartal auf 113 Mill. Euro.

Die Erträge legten im dritten Quartal um 5,6 Prozent auf 4,077 Mrd. (Vorjahr: 3,862) zu. Die Kosten stiegen um 5,4 Prozent auf 2,737 Mrd. Euro. Beim operativen Gewinn verzeichnete die Bank ein Plus von 32,2 Prozent auf 1,227 Mrd. Euro und in den ersten neun Monaten einen Zuwachs von 22,6 Prozent auf 3,561 Mrd. Euro.

Weniger Risikovorsorge IN Frankreich

Auf dem französischen Heimatmarkt erzielte das Institut einen Anstieg beim Überschuss von 8,9 Prozent auf 245 Mill. Euro. Im selben Zeitraum stiegen die Erträge hier um 2,1 Prozent auf 1,449 Mrd. Euro. Der Anstieg beim Nettogewinn lag auch an der reduzierten Risikovorsorge, die im Jahresvergleich um 22,5 Prozent auf 69 Mill. Euro abnahm.

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