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ROUNDUP: Spekulationen über Senkung von Volumen oder Preisspanne für Postbank

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zurückhaltende Nachfrage von Großinvestoren inDeutschland überschattet laut Medienberichten weiterhin den Börsengang derPostbank . In der Presse wird nun seit Wochenanfang darüber spekuliert,ob möglicherweise die Preisspanne oder das Emissionsvolumen für die Post-Tochtergesenkt werden muss. Hierüber solle voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstagentschieden werden, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstagunter Berufung auf Konsortialbankkreise.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zurückhaltende Nachfrage von Großinvestoren inDeutschland überschattet laut Medienberichten weiterhin den Börsengang derPostbank . In der Presse wird nun seit Wochenanfang darüber spekuliert,ob möglicherweise die Preisspanne oder das Emissionsvolumen für die Post-Tochtergesenkt werden muss. Hierüber solle voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstagentschieden werden, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstagunter Berufung auf Konsortialbankkreise.

Die Post will die Hälfte der Postbank an die Börse bringen und damitzwischen 2,6 und 3 Milliarden Euro einsammeln. Viel hänge nun von dem Interesseausländischer Investoren ab, schrieb die "FAZ".

Nach Informationen der "Börsen-Zeitung" ist das Interesse ausländischerinstitutioneller Anleger zur Zeit aber recht hoch. Aus diesem Grund werde eineVerringerung des Emissionsvolumens voraussichtlich nicht nötig, berichtete dieZeitung ebenfalls am Dienstag unter Berufung auf Kreise des KonsortialführersDeutsche Bank .

EXAKTES ZEICHNUNGSVOLUMEN NICHT ABSCHÄTZBAR

Die exakte Höhe des Zeichnungsvolumens lasse sich den Kreisen zufolgegleichwohl noch nicht abschätzen, schrieb die "Börsen-Zeitung weiter. Denn dieInvestoren zeichneten in der Regel erst ganz zum Schluss der Frist, die bei derPostbank an diesem Freitag endet.

Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann und Privatkundenvorstand Wolfgang Kleinwollen an diesem Dienstag laut den Zeitungsberichten in zwei getrennten Teamsbei Investoren in New York für den Börsengang werben. Am Donnerstag stündenentscheidende Gespräche mit Merril Lynch und Henderson Global Investors inLondon auf dem Programm, berichtete die "FAZ". In Deutschland sei unterdessenkein Termin mehr vor der geplanten Verkündung des Ausgabepreises am Sonntaganberaumt.

FAZ: WENIGER WERBEANRUFE BEI GROSSKUNDEN

Die "Financial Times" hatte bereits am Montag von einer bislang rechterfolglosen Suche nach Großinvestoren berichtet. In der vergangenen Woche habedie Post daher bereits Entgegenkommen signalisiert. So sollen potenzielleGroßanleger gefragt worden sein, wie weit die derzeitige Preisspanne von 31,50bis 36,50 Euro gesenkt werden müsse, damit die Bereitschaft zur Zeichnungsteige. Inzwischen hielten sich die Konsortialbanken aber sogar mit Werbeanrufenbei möglichen Interessenten zurück, berichtete unterdessen die "FAZ".

Der Börsengang der Postbank-der mit rund 11,5 Millionen Kunden größtenPrivatkundenbank Deutschlands - ist für den 21. Juni geplant.

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