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Roundup Stahlmangel: Nissan stoppt Produktion - Entwarnung in Deutschland

Nissan muss als erster großer Autohersteller seine Produktion wegen Stahlmangels zeitweise stoppen. In drei japanischen Fabriken stehen die Bänder ab Montag für jeweils fünf Tage still. Grund sei der unzureichende Nachschub von Stahl, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

dpa-afx TOKIO. Nissan muss als erster großer Autohersteller seine Produktion wegen Stahlmangels zeitweise stoppen. In drei japanischen Fabriken stehen die Bänder ab Montag für jeweils fünf Tage still. Grund sei der unzureichende Nachschub von Stahl, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Daraus folge ein Produktionsausfall von 25 000 Fahrzeugen. Der weltweite Stahlmarkt ist wegen des riesigen Bedarfs in China stark unter Druck.

Die deutschen Hersteller gaben am Donnerstag Entwarnung und verwiesen auf langfristige Verträge. "Wir haben in langfristigen Verträgen Mengen und Preise fixiert, da gibt es keine Engpässe", sagte ein BMW-Sprecher in München. Auch bei Mercedes-Benz und Opel läuft die Produktion nach Plan. Ein Mangel sei - auch bei den Zulieferern - nicht absehbar, hieß es in Stuttgart und Rüsselsheim.

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