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Roundup US-November-Absatz: Daimler-Chrysler legt zu;Porsche BMW Audi verlieren

Die deutschen Autobauer haben im November auf dem amerikanischen Markt unterschiedlich abgeschnitten. Während der Stuttgarter Autobauer Daimler-Chrysler mit einem Absatzplus glänzen konnte, verloren der Luxuswagenbauer Porsche , BMW und die VW -Tochter Audi an Boden.

dpa-afx DETROIT. Die deutschen Autobauer haben im November auf dem amerikanischen Markt unterschiedlich abgeschnitten. Während der Stuttgarter Autobauer Daimler-Chrysler mit einem Absatzplus glänzen konnte, verloren der Luxuswagenbauer Porsche , BMW und die VW-Tochter Audi an Boden.

Auch Ford und General Motors (GM) erlitten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit Verkaufsrückschläge. Bei den japanischen Autoherstellern verbuchte Mazda einen Rückgang von 8,7 Prozent, während die Nachfrage nach Fahrzeugen bei Toyota stieg.

Daimler-Chrysler lieferte im November in den USA 183 112 (Vorjahr: 175 422) Autos aus, wie das Unternehmen am Mittwochabend meldete. Das entsprach einem Zuwachs von vier Prozent. Dabei stieg der Verkauf der Chrysler Group (Marken Jeep, Dodge, Chrysler) um vier Prozent auf 164 280. Mercedes-Benz setzte mit 18 832 Wägen vier Prozent mehr ab. Das Unternehmen hat seit Jahresanfang 2,201 (2,141) Mill. Fahrzeuge in den USA ausgeliefert (+3%). Chrysler verkaufte dabei 2,006 (1,474) Mill. Autos (+3%). Der Mercedes-Absatz lag mit 194 714 (196 930) Autos im Januar-November-Abschnitt um ein Prozent niedriger.

Porsche verkaufte hingegen im Berichtsmonat rund vier Prozent weniger Autos in Nordamerika. Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge verringerte sich von 2 654 auf 2 547 Fahrzeuge. Von der Elfer-Baureihe wurden in Nordamerika 825 Fahrzeuge ausgeliefert und damit knapp 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Beim Boxster verzeichnete der Luxusautohersteller einen Einbruch von 396 auf 106 Fahrzeuge. Die Cayenne-Baureihe habe hingegen erneut zugelegt. Im November lieferte Porsche von diesem Modell 1 598 Stück aus und damit knapp 15 Prozent mehr als im November 2003.

BMW, Audi Sowie US-Hersteller Legen Rückwärtsgang EIN

Die BMW Group setzte im November in Nordamerika mit 24 095 Fahrzeugen vier Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. Dem Absatzrückgang bei der Marke BMW - minus 5,3 Prozent auf 20 732 Fahrzeuge - stand bei der Marke Mini ein Zuwachs von 5,3 Prozent auf 3 363 Fahrzeuge gegenüber.

Bei der VW-Tochter Audi lief das US-Geschäft im November ebenfalls schleppend. Mit 6 879 Fahrzeugen verkaufte Audi 3,2 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor.

Auch GM-Absatz Sank

Auch der weltgrößte Autobauer General Motors lieferte auf seinem Heimatmarkt im November weniger Wägen aus. So wurden mit 303 891 Fahrzeugen knapp 13 Prozent weniger abgesetzt als noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei fiel der Rückgang bei den Nutzfahrzeugen (minus zehn Prozent) geringer aus als bei den PKW (minus 17 Prozent).

Ford hat im November im heimischen Markt unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover 236 855 Autos untergebracht. Das entsprach einem Rückgang von sieben Prozent. Von der Marke Ford wurden mit 195 862 Wagen 6,9 Prozent weniger verkauft, bei Mercury waren es mit 13 019 Wagen 17,0 Prozent weniger. Volvo verzeichnete hingegen ein Plus, und zwar um 2,6 Prozent auf 10 889 Autos.

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