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Roundup USA: Beschäftigtenzahl steigt Oktober deutlich stärker als erwartet

Die Beschäftigtenzahl in den USA ist im Oktober deutlich stärker als erwartet gestiegen. Der Euro und der Anleihemarkt gerieten unter starken Druck.

dpa-afx WASHINGTON. Die Beschäftigtenzahl in den USA ist im Oktober deutlich stärker als erwartet gestiegen. Der Euro und der Anleihemarkt gerieten unter starken Druck.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 337 000 zum Vormonat geklettert, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 175 000 erwartet. Gleichzeitig wurde der Anstieg im September auf 115 000 nach oben revidiert. In der Erstschätzung war noch ein Anstieg um 96 000 ermittelt worden.

Die Daten deuten auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum hin, sagte Robert Dederick, früherer Volkswirt der US-Regierung. Die Zahlen seien zwar vermutlich eine Übertreibung nach oben, sie seien jedoch im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum der vergangenen Monate. Die US-Wirtschaft habe offensichtlich genügend Stärke, um den hohen Ölpreis zu verkraften.

Der Euro geriet nach Bekanntgabe der Daten unter starken Druck. Der Kurs gab zeitweise um mehr als anderthalb Cent bis auf 1,2 706 Cent nach, erholte sich aber wieder auch 1,2 790 Dollar. Am Anleihenmarkt gab der Euro-Bund-Future bis auf 116,46 Punkte nach. Vor den US-Daten wurde der Future bei 117,15 Punkten gehandelt.

Die Arbeitslosenquote ist unterdessen im Oktober unerwartet gestiegen. Sie sei auf 5,5 Prozent geklettert von 5,4 Prozent im September, teilte das US-Arbeitsministerium weiter mit. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten 5,4 Prozent vorausgesagt.

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