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ROUNDUP: WCM will Ergebnis durch Konzentration auf Kerngeschäft steigern

Frankfurt (dpa-AFX) - Die Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM will ihr Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr durch eine Konzentrationauf das Kerngeschäft weiter verbessern. Ferner sei ein verstärkter Verkauf vonWohnungen und eine weitere Verringerung der Schulden geplant, erklärteVorstandschef Roland Flach am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmensin Frankfurt am Main. Für das Gesamtjahr rechnet Flach nun mit einem Gewinn vorZinsen und Steuern (EBIT) 'im mittleren zweistelligen Millionenbereich'. DerVorstandschef hatte bisher nur von einem positiven EBIT gesprochen. Die Aktiestieg zuletzt um 0,81 Prozent auf 1,25 Euro.

Frankfurt (dpa-AFX) - Die Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM will ihr Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr durch eine Konzentrationauf das Kerngeschäft weiter verbessern. Ferner sei ein verstärkter Verkauf vonWohnungen und eine weitere Verringerung der Schulden geplant, erklärteVorstandschef Roland Flach am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmensin Frankfurt am Main. Für das Gesamtjahr rechnet Flach nun mit einem Gewinn vorZinsen und Steuern (EBIT) 'im mittleren zweistelligen Millionenbereich'. DerVorstandschef hatte bisher nur von einem positiven EBIT gesprochen. Die Aktiestieg zuletzt um 0,81 Prozent auf 1,25 Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde voraussichtlich "umNull" tendieren, sagte Flach. Ein geringfügiger Verlust oder Gewinn sei je nachVerkaufserfolg der Randaktivitäten nicht auszuschließen. Nach einem Ergebnis dergewöhnlichen Geschäftstätigkeit von minus 828 Millionen Euro in 2002 und minus286 Millionen Euro im vergangenen Jahr stelle dies "erneut eine deutlicheVerbesserung" dar.

ZWEI HAUPTSÄULEN

Zu seiner Strategie gehöre es, das Unternehmen auf die beiden HauptsäulenWohnimmobilien und Anlagenbau der Beteiligung Klöckner Werke AG zu stellen.Sämtliche Wohnimmobilien-Aktivitäten würden in einer Gesellschaft unterhalb derWCM gebündelt. Die restlichen Beteiligungen und Immobilien der WCM gehörtennicht zum Kerngeschäft. Sie sollen laut Flach zunächst in einem dritten Bereichzusammengefasst werden. Von diesem Bereich werde sich die WCM - soweit möglich-bis Ende 2005 trennen.

´ Die WCM will ferner ihre Erträge in den Bereichen Mieten, Finanzierung undInstandhaltung steigern und die Anzahl der Wohnungsverkäufe erhöhen. Flach wiesdarauf hin, dass im laufenden Jahr kein Sonderertrag wie im vergangenen Jahr ausdem Verkauf eines Großteils der Beteiligung an der Commerzbank zuerwarten sei. Durch den Verkauf von 28 Millionen Commerzbank-Papieren in 2003sei es gelungen, dem Unternehmen weitere Liquidität zuzuführen und die Schuldenum 343 Millionen Euro zu senken.

Die aktuellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten seien von 3,1Milliarden auf 1,2 Milliarden Euro zurückgeführt worden. Positiv habe sich derVerzicht auf einen Rückkauf der GEHAG GmbH ausgewirkt. Nach Darstellung vonBranchenexperten besteht indes noch die Gefahr, dass die HSH Nordbank ihreOption zur Rückgabe des erworbenen 60-Prozent-Anteils an der GEHAG an die WCMausübt.

EIGENKAPITAL STARK GESUNKEN

Nach den Worten Flachs verringerte sich das Eigenkapital im Laufe desvergangenen Jahres von 633 Millionen im Vorjahr auf 304 Millionen Euro. Diesentspreche einer Eigenkapitalquote von 14 Prozent. Der Vorstandschef verteidigtedaher die angestrebte Kapitalerhöhung um 50 Prozent mit dem Hinweis, dass dieWCM trotz aller operativen Verbesserungen zusätzliches Eigenkapital benötigt. Inwelchem Umfang das von den Aktionären noch zu genehmigende neue Kapitalaufgerufen werde, wollte Flach nicht sagen.

Flach räumte ein, dass der Verfall des Börsenkurses im vergangenen Jahr zueinem Vertrauensverlust gegenüber der WCM bei den Aktionären geführt hat. DieWCM-Aktie hatte 2003 von 2,48 auf 1,05 Euro bis Jahresende nachgegeben. MehrereAktionäre hatten in diesem Zusammenhang beantragt, dem Vorstand die Entlastungzu verweigern.

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