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Roundup2: Kalihersteller K+S bekräftigt nach positivem 3. Quartal Prognosen

Der Düngemittelhersteller K+S hat nach einem Umsatz- und Ergebnissprung im dritten Quartal seine Prognosen für das laufende Jahr bekräftigt. Auch für das kommende Jahr seien die Perspektiven günstig, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft am Montag in Kassel mit.

dpa-afx KASSEL. Der Düngemittelhersteller K+S hat nach einem Umsatz- und Ergebnissprung im dritten Quartal seine Prognosen für das laufende Jahr bekräftigt. Auch für das kommende Jahr seien die Perspektiven günstig, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft am Montag in Kassel mit. Die Gruppe habe von der weltweit starken Nachfrage profitiert und zum Teil deutliche Preisanhebungen durchgesetzt. Händler zeigten sich positiv überrascht. Die Aktie legte vorbörslich zu.

In den verbleibenden Wochen des laufenden Jahres dürfte die positive Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zufolge anhalten. Grund sei insbesondere die weltweit starke Nachfrage nach Kalidüngemitteln. Für das Gesamtjahr rechnet die K+S-Gruppe beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) weiter mit einer deutlichen Verbesserung. Trotz der höheren Steuerbelastung sieht K+S auch beim Jahresüberschuss eine weitere Verbesserung.

Auch für das kommende Jahr bleibt die Gesellschaft "sehr zuversichtlich". Dies gelte, sofern sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht signifikant verschlechterten. K+S erwartet eine anhaltend starke Nachfrage nach Kalidüngemitteln. Darüber hinaus sollten Kostensenkungsmaßnahmen wirken. Zudem stünden 2005 zusätzliche Produktionsmengen zur Verfügung. Diese dürften die Ertragskraft der Gruppe stärken. Die K+S Gruppe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Kali-Düngemitteln. Sie beschäftigte im vergangenen Jahr knapp 11 000 Menschen.

Quartalszahlen

Im abgelaufenen dritten Quartal stieg das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 122 Prozent auf 23,3 Mill. Euro. Den größten Ergebnisbeitrag lieferten wie bereits im Vorquartal Kali- und Magnesiumprodukte.

Der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 551,2 Mill. Euro zu. Deutliche Preisverbesserungen hätten sich sowohl im Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten als auch mit Stickstoffdüngemitteln positiv ausgewirkt. Auch die vollständige Einbeziehung des Salzherstellers esco sei für das Wachstum verantwortlich. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich trotz höherer Ertragsteuern um 146 Prozent auf 20,7 Mill. Euro. Dies entspreche je Aktie 0,49 Euro und damit 0,29 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Neunmonats-Ergebnisse

Am Finanzmarkt wirkten die jüngsten Aussagen positiv. Das Bankhaus Lang & Schwarz stellte die Titel vorbörslich bei 33,49 zu 33,89 Euro nach einem Freitag-Schluss bei 33,43 Euro. Die Zahlen des Düngemittelherstellers zum dritten Quartal fielen nach Einschätzung eines Händlers überraschend positiv aus. Der Experte hob zudem hervor, dass der Konzern den Ausblick für 2004 bekräftigt habe. "Die Aktie hat nun gute Chancen, die Marke von 35 Euro zu testen." Ein anderer Marktteilnehmer sagte: "Die Zahlen lagen deutlich über den Erwartungen."

In den ersten neun Monaten des Jahres erhöhte sich das Ergebnis nach Steuern um 34,4 Prozent auf 111,7 Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis kletterte um 38,4 Prozent auf 128,4 Mill. Euro, während der Umsatz um 11,6 Prozent auf 1,938 Mrd. Euro zulegte. Das Ebit wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36,7 Prozent auf 132,1 Mill. Euro.

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