RTL Group
Zwischenruf: Ganz organisch

hps DÜSSELDORF. In der Fernsehbranche ist der Lack ab. Noch schlimmer: Die goldenen Neunziger kommen so rasch nicht wieder. Daran lässt die RTL Group keinen Zweifel. Europas größter Fernsehkonzern hatte vor einem Jahr als erster vor dem Einbruch der Werbemärkte gewarnt.

Konzernchef Didier Bellens hat aus der frühen Erkenntnis längst Konsequenzen gezogen. Doch Sparen und Verkaufen sind noch kein Zukunfts-Programm. Der Medienstratege setzt auf neue Einnahme-Quellen und zusätzliche Synergien in der weitläufigen Sendergruppe. Schon bezieht die Luxemburger Bertelsmann-Tochter mehr als ein Drittel des Umsatzes nicht mehr aus der TV-Werbung.

Und die teuren Zukäufe sind passee. Den Kauf der Milliarden schweren Big-Brother-Fabrik Endemol hat RTL wegen des schwachen Markts ad acta gelegt. Organisches Wachstum heißt die Devise in der Gruppe. Mit der Produktionsfirma Freemantle Media verfügt sie bereits über einen starken, weltweiten Player. Interessante Partnerschaften im Programmbereich ergeben sich daraus schon fast von selbst.

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