"Rubbelkarten" sind bald überflüssig
Aufladen von Handy-Karten bald online

Guthaben von Handy-Karten können bald online direkt im Telekommunikationsshop aufgeladen werden. Ein neues Verfahren soll die bisher gebräuchlichen Rubbelkarten ablösen, teilte die Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS) in Frankfurt mit.

dpa FRANKFURT/MAIN. Eine entsprechende Vereinbarung sei am Donnerstag mit der Deutsche Telekom Mobil GmbH-Net abgeschlossen worden. Die Besitzer von Mobiltelefonen mit den so genannten Prepaid-Karten könnten ihr Guthaben künftig direkt am Terminal des Verkäufers frei schalten lassen. Das Angebot soll im Juli starten.

Mit weiteren Mobilfunkbetreibern liefen Verhandlungen über das neue System der Online-Freischaltung, sagte GZS-Geschäftsführer Volker Gerhardt. Die wiederaufladbaren Telefonkarten von verschiedenen Telekommunikationsanbieter sind vor allem bei jungen Leuten beliebt, weil sie damit keine Vertragsbindung eingehen müssen. Fachleute schätzen, dass etwa die Hälfte der rund 50 Millionen Handys in Deutschland mit Prepaid-Karten ausgestattet seien, sagte Gerhardt. Bisher müssen für einen bestimmten Betrag Rubbelkarten gekauft werden. Die Freischaltung des Guthabens erfolgt dann telefonisch.

Die GZS mit Sitz in Frankfurt wickelt für Kreditinstitute und Karten-Unternehmen den bargeldlosen Zahlungsverkehr ab. Die Zahl der Transaktionen stieg im Jahr 2000 um 5,5 % auf 286 Millionen. Die Zahlungen mit dem Plastikgeld, die von der GZS bearbeitet wurden, erhöhten sich von 52,4 Mrd. auf 57,1 Mrd. DM.

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