Ruderer auf Erfolgskurs
Ruder-Doppelvierer direkt ins Finale Zweier Reimer Blasberg im Halbfinale

Die deutschen Ruderer bleiben auch am zweiten Tag der Olympischen Spiele in Athen auf Erfolgskurs. Drei Boote zogen direkt in das Finale und Halbfinale ein.

HB BERLIN. Der deutsche Ruder-Vierer der Frauen hat seine Favoritenstellung bei den Olympischen Spielen in Athen zunächst bestätigt. Die dreimalige Olympiasiegerin Kathrin Boron und Kerstin El-Qalqili aus Potsdam, Meike Evers aus Ratzeburg und die Magdeburgerin Manuela Lutze gewannen ihren in Schinias in 6:16,50 Minuten vor den USA und Australien. Wegen der geringen Teilnehmerzahl wird im Frauen-Doppelvierer kein Halbfinale gefahren.

Kurz darauf zog auch der Doppelvierer der Männer direkt in das Halbfinale ein. Andre Willms aus Magdeburg, der Leverkusener Stephan Volkert sowie der Ratzeburger Marco Geisler und Robert Sens aus Berlin gewannen ihren Vorlauf in 5:43,17 Minuten vor Estland und Australien.

Der deutsche Doppelvierer wurde zuletzt dreimal in Serie Weltmeister, musste aber in dieser Saison mehrere empfindliche Niederlagen hinnehmen. Das Halbfinale findet am Donnerstag statt.

Zuvor hatten die Potsdamerin Daniela Reimer und Claudia Blasberg im Leichtgewichts-Doppelzweier ihre Titelambitionen unterstrichen. Sie gewannen ihren Vorlauf in 6:52,53 Minuten mit einer Länge Vorsprung vor den starken Chinesinnen und den Niederlanden.

Allerdings zeigte sich das australische Duo weit besser. Sally Newmarch und Amber Halliday stellten in 6:49,90 Minuten eine neue Weltbestzeit auf. Wegen der unterschiedlichen Bedingungen auf den Regattastrecken werden im Rudern keine offiziellen Rekorde geführt.

Während sich die Frauen direkt qualifizierten, muss der leichte Männer-Doppelzweier mit dem Mainzer Ingo Euler und Manuel Brehmer aus Berlin in den Hoffnungslauf. Das Duo landete deutlich hinter den favorisierten Polen und Dänemark auf Platz drei.

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