Rudern Olympia
Ruderer Hacker steht im Viertelfinale

Der deutsche Einer-Meister Marcel Hacker (Frankfurt/Main) ist zum Auftakt der olympischen Ruder-Regatten in Peking ohne Probleme ins Viertelfinale eingezogen.

Der deutsche Einer-Meister Marcel Hacker (Frankfurt/Main) ist zum Auftakt der olympischen Ruder-Regatten in Peking ohne Probleme ins Viertelfinale eingezogen. Der WM-Fünfte musste sich im Vorlauf im Shunyi Park mit über zwölf Sekunden Rückstand auf den schwedischen Sieger Lassi Karonen allerdings mit Platz zwei begnügen.

"Der Abstand war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Im Viertelfinale muss ich eine Schippe drauflegen", sagte der Frankfurter nach seiner deutlichen Niederlage gegen den WM-Sechsten, die im Kampf um die Skiff-Krone einen psychologischen Rückschlag bedeutet. "Das war ein durchwachsener Auftakt. Marcel Hacker hat seit Ende Mai pausiert, er muss sich noch steigern", sagte DRV-Sportdirektor Michael Müller. Auch Trainer Andreas Maul wies darauf hin, dass Hacker sich die Kräfte einteilen und sich von Rennen zu Rennen steigern müsse. "Es macht keinen Sinn, einen Vorlauf mit Gewalt zu gewinnen", so Maul.

Mit Kühlwesten und einer Erfrischung im kalten Pool begann für Hacker die Erholungsphase nach einem nicht optimalen Rennverlauf. Bis zur 500-m-Marke hatte der 31-Jährige noch in Führung gelegen, doch beim Zwischenspurt von Karonen verlor der Olympia-Dritte von 2000 im Mittelteil der 2000-m-Strecke den Anschluss. "Es war noch nicht meine Zeit zum Zusetzen. Es gab aber keinen Grund zum Pokern", meinte Hacker, der sich am Sonntag mit einem Besuch beim Spiel der deutschen Basketballer gegen Angola ablenken will.

© SID

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