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Rudolf Lange: Ein Admiral rudert gegen den Strom

Rudolf Lange, Konteradmiral a.D. und ehemaliger Kommandeur der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr, ist seit November vergangenen Jahres der Spitzenkandidat der Freien Demokraten.

DÜSSELDORF. Mit "voller Kraft voraus" wirbt der 59-jährige Marineoffizier bei den Wählern für die Ablösung der Rot-Grünen Herrschaft im Hamburger Rathaus. Dabei spielen neben Bildung als "erster Priorität der Politik" auch sozial-, wirtschafts- und verkehrspolitische Programme eine Rolle. Beim Stimmenfang rudert der Admiral jedoch nicht mit dem Elbe-Strom und hat die Innere Sicherheit in der Gewichtung eher weiter hinten angesiedelt.

Nicht nur in der Hansestadt, auch auf bundespolitischer Ebene hat der gebürtige Hamburger schon reichlich Politik-Erfahrungen gesammelt. Im Verteidigungsministerium beschäftigte er sich mit Außen- und Sicherheitspolitik, später wechselte er zum Planungsstab des Auswärtigen Amtes und zur außenpolitischen Abteilung des Bundeskanzleramtes zu Zeiten Helmut Kohls.

Mit Koalitionsaussagen hält sich Lange vornehm zurück. Nur eins ist sicher, eine Ampel aus SPD, FDP und Grünen kommt für den Admiral nicht in Frage. Über 10 Prozent will die FDP bei dieser Wahl erreichen - ganz im Gegensatz zu den vergangenen zwei Wahlen, bei denen sich selbst die 5-Prozent Marke als zu hoch erwies. Zumindest diese Hürde könnten die Liberalen nun nehmen, wenn die Prognosen, die mit einem Stimmanteil von etwa 8 Prozent rechnen, eintreffen.

Angela Becher

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