Rückendeckung für das Management des Autobauers
Breuer: Deutsche Bank steht weiter zu Daimler-Chrysler

Die unter Verlusten im US-Geschäft leidende Daimler-Chrysler AG hat am Donnerstag nochmals Rückendeckung von ihrem größten Aktionär, der Deutschen Bank, erhalten.

Reuters FRANKFURT. Rolf Breuer, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG, hat am Donnerstag bekräftigt, dass die Deutsche Bank von der Richtigkeit der Strategie Daimler-Chryslers überzeugt sei. Das Management des Autobauers sei in der Lage, die Firma wieder auf Kurs zu bringen, sagte Breuer. Das Vertrauen der Deutschen Bank in Daimler-Chrysler sei weiter ungebrochen, fügte er hinzu. Der Daimler-Chrysler-Konzern wird derzeit durch hohe Verluste seiner US-Tochter Chrysler stark belastet.

Durch die Probleme im US-Geschäft ist in den vergangenen Monaten auch der Kurs der Daimler-Chrysler-Aktie deutlich gesunken. Die Deutsche Bank ist mit rund zwölf Prozent größter Daimler-Chrysler-Aktionär, will ihre Industriebeteiligungen mittelfristig aber reduzieren. Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, wonach die Deutsche Bank und der zweitgrößte Aktionär, der Staat Kuwait, Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp ein Ultimatum für eine Wende bei Chrysler gesetzt haben sollen. Schrempp selbst hatte dazu aber gesagt, die Großaktionäre hätten entgegen dieser Berichte keinen Druck auf ihn ausgeübt.

Daimler-Chrysler hatte im November die Führung bei Chrysler ausgewechselt. Ende Februar soll der neue Chrysler-Chef Dieter Zetsche ein Konzept zur grundlegenden Neuausrichtung der US-Tochter vorlegen.

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