Rückendeckung
Jacquet stärkt Domenech den Rücken

Frankreichs Aime Jacquet hat dem stark kritisierten Nationaltrainer Raymond Domenech den Rücken gestärkt. Der 66-Jährige Ex-Coach der Equipe Tricolore würde Domenech "behalten". Über eine mögliche Wettbewerbsverzerrung von Seiten der Niederländer macht sich Jaquet allerdings keine Sorgen.

Nach dem misslungengen EM-Start mit nur einem Punkt aus zwei Vorrundenspielen hat der in der Kritik stehende französische Nationaltrainer Raymond Domenech vor dem entscheidenden Gruppenspiel der Equipe Tricolore am Dienstag (20.45 Uhr) gegen Weltmeister Italien prominente Rückendeckung bekommen. "Die Verantwortlichen werden entscheiden. Aber ich würde Raymond Domenech behalten", sagte Aime Jacquet, der 1998 als Coach der Franzosen den WM-Titel im eigenen Land holte. Das drohende Vorrunden-Aus würde seine Entscheidung nicht beeinflussen, "denn die Vorbereitung auf eine WM dauert vier Jahre. Wir haben eine gute Mannschaft, und es wäre eine Schande, wenn Domenech, der sie zusammengestellt hat, nicht bis zur WM 2010 bleiben dürfte".

Domenech, der mit Frankreich 2006 in Deutschland Vize-Weltmeister wurde, wird bei der Neuauflage des WM-Finales gegen die Italiener in Zürich zum 54. Mal auf der französischen Bank sitzen und Jacquet damit überholen.

Beide Favoriten sind bei ihrem Spiel am Dienstag aber auch auf die Niederlande angewiesen. Sollte der bereits feststehende Gruppensieger mit dem angekündigten B-Team gegen Rumänien verlieren, wären sowohl die Franzosen, als auch die Italiener unabhängig vom Ergebnis im direkten Vergleich ausgeschieden.

Doch in dieser Hinsicht macht sch Jacquet keine Sorgen. "Die niederländischen Reservisten wollen Trainer Marco van Basten zeigen, dass er auf sie zählen kann", meinte der Weltmeister-Coach von 1998: "Und die Rumänen könnten nach den beiden großartigen Spielen, die sie bisher gemacht haben, ziemlich müde sein."

© SID

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