Rückgang bei Passagierzahlen
Fraport leidet weiter unter den Anschlagsfolgen

Drei Monate nach den Terror-Anschlägen in den USA leidet der Frankfurter Flughafen weiter unter den Folgen der Luftfahrtkrise.

rtr/afp FRANKFURT. Wie Fraport als Betreibergesellschaft des größten deutschen Airports am Dienstag mitteilte, sanken die Passagierzahlen im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,9 Prozent auf 3,4 Millionen. Damit fiel der Rückgang etwas geringer aus als im Oktober, als ein Minus von 13,9 Prozent verzeichnet wurde. Die größten Einbrüche seien weiter im Interkontinentalverkehr zu verzeichnen, erklärte das Unternehmen. Besonders stark betroffen seien Flüge in islamische Staaten, nach Nordafrika und Nahost, sowie der USA-Verkehr.

Bei der Luftfracht ging das Aufkommen um 8,6 Prozent zurück. Damit fiel das Minus moderater aus als noch im Oktober, als 11,7 Prozent weniger Fracht über den Flughafen ging, oder gar im September, als die Transporte um 13,3 Prozent einbrachen.

In der Folge der Terror-Anschläge vom 11. September war die Luftfahrtbranche in eine tief Krise gerutscht. Angesichts dramatisch sinkender Passagierzahlen strichen viele Airlines ihre Flugpläne zusammen. Fraport betonte, mit den Kapazitätsanpassungen und Streckenstilllegungen sei eine Zentralisierung des Verkehrs auf Flughäfen mit Drehscheibenfunktion zu beobachten. Damit habe der Umsteigeverkehr über den Frankfurter Flughafen zugenommen.

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