Rückgang der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung
US-Aktienmärkte zu Handelsbeginn mit negativem Vorzeichen

Die wieder zunehmenden Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft haben Händlern zufolge die US-Aktienmärkte zur Eröffnung des Handels am Mittwoch belastet.

Reuters NEW YORK. "Der Trend in der letzten Zeit war so positiv, dass viele Händler nun einen ernsthafteren Rückschlag befürchten", sagte Rick Meckler, Chef des Investmenthauses LibertyView. Außerdem werde vor dem Feiertag am Donnerstag und dem verkürzten Handel am Freitag mit rückläufigen Umsätzen gerechnet. Der unerwartete Rückgang der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung begrenze jedoch das Abwärtspotenzial, hieß es.

Der Standardwerte-Index Dow Jones tendierte nach wenigen Handelsminuten 0,44 % im Minus bei 9 855,64 Punkten. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor bis dahin 0,45 % auf 1871,96 Zähler. Der breit gefasste S&P-Index gab um 0,37 % auf 1 138,27 Stellen nach.

Gegen den Trend konnten Amgen bei lebhaften Umsätzen kräftig um 5,56 % auf 61,06 Dollar zulegen. Das weltweit größte Biotechnologieunternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss seine Prognose für den prozentualen Anstieg des Ergebnisses im Jahr 2002 fast verdoppelt.

Unterdessen brachen Enron um 19,89 % auf 5,60 Dollar ein, nachdem die Investment-Bank Goldman Sachs die Aktien des Energiekonzerns und seines Fusionspartners Dynegy von ihrer Empfehlungsliste genommen hatte. Unter Druck standen auch Microsoft, die sich um 2,19 % auf 63,98 Dollar verbilligten. Zuvor hatte die Investmentbank Schroder Salomon Smith Barney das Papier herabgestuft.

Wie das US-Arbeitsministerium vor Handelsbeginn mitgeteilt hatte, fielen in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 17. November 2001 auf 427 000 nach 442 000 in der Vorwoche. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Anstieg auf 461 000 Erstanträge gerechnet.

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