Rückgang der Preise für Erdöl
Einfuhrpreise im Oktober deutlich gesunken

Niedrigere Preise unter anderem für Energie haben die deutschen Einfuhren nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Oktober sowohl gegenüber September als auch im Vorjahresvergleich deutlich verbilligt. Das Wiesbadener Amt teilte am Freitag mit, gegenüber Oktober 2000 sei der Index der Einfuhrpreise um 5,6 (September minus 3,6 %) gesunken.

Reuters WIESBADEN. "Dies ist die niedrigste Jahresveränderungsrate seit Februar 1999", hieß es in der Mitteilung. Damals hatte diese minus 6,2 % betragen. Ohne Berücksichtigung von Erdöl und Mineralölerzeugnissen hätten die Importpreise im Oktober 2,1 % niedriger gelegen. "Zuletzt gab es einen derartigen Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr im Juli 1999 (minus 2,4 %)."

Zum Vormonat seien die deutschen Einfuhren im Oktober um 1,6 % billiger geworden, teilte die Behörde weiter mit. Dazu habe unter anderem ein Rückgang der Preise für den Import von rohem Erdöl (minus 15,8 %) und Mineralölerzeugnissen (minus 13,5 %) beigetragen.

Im Vorjahresvergleich verbiligten sich dem Amt zufolge unter anderem Mineralölerzeugnisse um 36,7 %, Holz- und Zellstoff um 35,7 %, rohes Erdöl 32,2 % und Rohkupfer um 31,0 %.

Um 0,8 % verbilligten sich den Angaben zufolge die deutschen Ausfuhrpreise zum Vorjahr. Dies sei die niedrigste Jahressteigerungsrate seit Juni 1999, als sie bei minus 1,0 % gelegen habe. Im September sei noch eine Rate von minus 0,3 % zu verzeichnen gewesen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Exportpreise um 0,3 % gefallen.

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