Rückgang geringer ausgefallen als angenommen
US-Verbrauchervertrauen im Juni deutlich gesunken

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes hat sich im Juni nach endgültigen Angaben der Universität Michigan stark eingetrübt.

Reuters NEW YORK. Der Rückgang fiel aber geringer aus als noch bei der ersten Schätzung angenommen. Der Index des Verbrauchervertrauens fiel auf 92,4 nach 96,9 Punkten im Mai, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Dies war der stärkste monatliche Rückgang seit dem Vertrauenseinbruch kurz nach den Anschlägen vom 11. September. Von Reuters befragte Volkswirte hatten für Juni einen im Vergleich zur ersten Schätzung unveränderten Indexstand von 90,8 Punkten vorausgesagt.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung der USA aus. Analysten führten den Vertrauensrückgang unter anderem auf die Bilanzsorgen der Anleger und die US-Aktienmarktschwäche zurück.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge fiel der Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation der Verbraucher wiedergibt, im Juni auf 99,5 (Vormonat 103,5) Punkte. Der Index der Erwartungen ging auf 87,9 (92,7) Zähler zurück.

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