Rückgang um fast 20 %
BHF-Bank: Schwache Konjunktur drückt operatives Ergebnis

Die Frankfurter BHF-Bank hat wegen der Konjunktur- und Börsenschwäche im ersten Halbjahr Rückgänge im operativen Geschäft verbucht. Wie das Institut am Donnerstag mitteilte, sanken die Erträge im Zins-, Provisions- und Handelsgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast zwanzig Prozent auf 394 Mio. €. Während der Zinsüberschuss um zwei Prozent auf 221 Mio. € zulegte, ging das Provisionsergebnis um 33 % auf 137 Mio. € zurück. Das Handelsergebnis gab um 48 % auf 36 Mio. € nach.

vwd FRANKFURT. Trotz der Beeinträchtigungen des operativen Ergebnis habe das Betriebsergebnis des zweiten Quartals mit 235 Mio. € das Vorjahresniveau deutlich übertroffen, teilte die Bank weiter mit. Sondereffekte wie der Verkauf der BHF (USA) Holdings, der Verkauf der Agiv-Beteiligung sowie Aktienverkäufe im Vorgriff auf die steuerlichen Begünstigungen im kommenden Jahr hätten die Resultate des Konzern per saldo begünstigt, hieß es. Zusammen mit dem Ergebnis des ersten Quartals sei das Betriebsergebnis um 29 % auf 291 Mio. € gewachsen. Das Vorsteuerergebnis sank wiederum um vier Prozent auf 263 Mio. €.

Von der allgemeinen Entwicklung der Märkte abhängig

Die Aussichten für das zweite Halbjahr seien von der allgemeinen Entwicklung der Märkte abhängig, betonte das Institut weiter. Der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem ING-Konzern schreite planmäßig voran. Der Aufbau der sektororientierten Betreuungsstruktur im Corporate Banking mache deutliche Fortschritte. Hiervon erwarte sich der Vorstand künftig eine deutliche Stärkung der Marktkraft im Geschäft mit deutschen Unternehmen.

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