Rückkehr in die Gewinnzone mit zehn neuen Spielen
Sega: Wie Phönix aus der Asche

Im Januar 2001 wagte das Management des fast bankrotten Spielekonsolenherstellers Sega den entscheidenden Schritt: Das Geschäft mit Heimspielkonsolen wurde aufgegeben, die Ara der Spielesoftware begann.

DÜSSELDORF. Bereits im ersten Halbjahr des gerade abgelaufenen Geschäftsjahres 2001/02 (31. März) profitierte das Unternehmen von einer besser als erwarteten Entwicklung sämtlicher Geschäftsbereiche. Aus einem operativen Verlust wurde ein operativer Gewinn. Ein Trend, der sich im zweiten Halbjahr fortgesetzt haben dürfte. Sega kündigte für 2001/02 einen Betriebsgewinn von 95 Millionen Euro und einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro an. Wegen einmaliger Verluste aus Wertpapiergeschäften dürfte sich aber ein Nettoverlust in der Größenordnung von 130 Millionen Euro ergeben.

Im Geschäftsjahr 2002/03 sollte die Rückkehr in die Gewinnzone gelingen. Sega will in diesem Jahr zehn neue Spiele herausbringen, unter anderem für Sonys Playstation und für Microsofts X-Box. Können sich die Japaner wie geplant als Marktführer auf dem Wachstumsmarkt für Onlinespiele etablieren, wird Sega zu einem extrem profitablen Unternehmen. Die Chancen hierfür stehen gut.

Quelle: Wirtschaftswoche

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