Rückkehr in die Gewinnzone
Philips übertrifft Analysten-Erwartungen

Europas größter Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal 2002 nach eigenen Angaben einen Nettogewinn von neun Millionen Euro erwirtschaftet. Der niederländische Konzern übertraf damit deutlich die Prognosen von zahlreichen Analysten, die mit einem Nettoverlust von 207 Millionen Euro gerechnet hatten.

Reuters AMSTERDAM. Der Konzern habe den größten Einbruch der jüngsten Unternehmensgeschichte hinter sich und rechne mit einer weiteren Verbesserung in den Bereichen Halbleiter und Bauelemente, teilte Philips am Dienstag weiter mit.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro verzeichnet. Der Umsatz habe im ersten Quartal 7,6 Milliarden Euro betragen, nach 8,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Im Vorjahresquartal hatte der Nettogewinn noch bei 93 Millionen Euro gelegen.

Die Umsätze bei der Philips-Halbleitersparte seien im vergangenen Quartal im Vergleich zu den letzten drei Monaten 2001 um sieben Prozent gestiegen, teilte Philips weiter mit. Eine hohe Nachfrage nach Standard-Analog-Chips für die Verbraucherelektronik und Chips für den Einsatz in Bildschirmen habe für den Anstieg gesorgt. Zudem habe Philips der Verkauf seiner Aktien des niederländischen Halbleiter-Ausrüsters ASML einen Gewinn von 67 Millionen Euro gebracht.

Der ehemalige Philips-Spinn-Off ASML gehört früheren Angaben zufolge nicht mehr zu seinem Kerngeschäft. Philips halte nunmehr einen Aktienanteil von 5,8 Prozent an dem Halbleiter-Ausrüster. Die Philips-Aktien kletterten am Dienstagmorgen in der Spitze um 6,5 Prozent auf 34,40 Euro.

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