Rückläufige Auftragslage
Analysten uneins bei Aixtron

In der Bewertung des Aachener Hochtechnologieunternehmens Aixtron sind sich die Analysten uneinig.

ddp/vwd FRANKFURT. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) senkte am Montag die Gewinnschätzung für 2001 von 1,00 Euro auf 0,48 Euro je Aktie und für 2002 von 1,46 Euro auf 0,66 Euro je Aktie. Die konjunkturelle Eintrübung dürfte auch an Aixtron nicht spurlos vorüber gehen, stellt LBBW-Analystin Alexandra Hauser fest.

Erste Anzeichen dafür seien die rückläufigen Auftragseingänge. Hauser sieht zwar langfristiges Wachstumspotenzial, stuft den Titel aber von "Kaufen" auf "Akkumulieren" herunter.

Das Bankhaus Metzler stufte den Produzenten kompletter Anlagen zur Herstellung von Verbindungs-Halbleitern dagegen von "Sell" auf "Hold" hoch. Der Auftragseingang entwickle sich - berücksichtige man das sich verschlechternde Umfeld - zufriedenstellend. Das Management habe die Befürchtungen von Investoren über die mittelfristigen Wachstumsaussichten weiter entkräftet.

West LB Panmure stufte Aixtron hoch

West LB Panmure stufte Aixtron hingegen von "Neutral" auf "Outperform" hoch. Das kurzfristige Kursziel liege bei 30 Euro, langfristig habe die Aktie Potenzial bis 43 Euro. Die Schwäche im Telekommunikationsbereich habe bei Aixtron nicht durchgeschlagen.

Die Analysten begründen die Hochstufung mit der inzwischen niedrigen Bewertung und den unverändert guten Wachstumsaussichten. In der vergangenen Woche hatte Aixtron seine Planzahlen nach einer Gewinnsteigerung im zweiten Quartal angehoben.

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