Rückläufige Einnahmen
Burda will konsequent sparen

Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr will der Burda-Konzern mit einem rigiden Sparkurs der Werbeflaute trotzen.

dpa MÜNCHEN. Da der Anzeigen- und Vertriebsmarkt weiter rückläufig sei, müssten die Ziele für das Jahr 2002 durch eine "strenge Kostendisziplin und konsequente Sparmaßnahmen" erreicht werden, teilte die Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. KG am Dienstag in München mit.

Im vergangenen Jahr sei der konsolidierte Konzernumsatz um 6,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei auf Grund von Anzeigenrückgängen aber deutlich gesunken. Konkrete Ertragszahlen nannte Burda nicht.

Im vergangenen Jahr konnte Burda den Vertriebsumsatz in Deutschland um sieben Prozent steigern, während der Gesamtmarkt der Publikumszeitschriften rückläufig gewesen sei. Die Bruttowerbeumsätze gingen aber um 1,5 Prozent auf 574,1 Millionen Euro zurück. Auch dies sei besser gewesen als die Marktentwicklung, so das Unternehmen.

Die Anzahl der Titel, die Burda herausgibt, stieg im vergangenen Jahr von 205 auf 214 weltweit. Insbesondere bei den Flaggschiffen wie beispielsweise "Focus", "Bunte" und "InStyle" sei die Entwicklung positiv verlaufen.

Für 2002 rechnet Hubert Burda Media mit einem "relativ erfolgreichen Jahr". In den ersten fünf Monaten seien die Ziele erreicht worden. Trotz des geplanten Sparkurses sollten das Stammgeschäft und die Internetaktivitäten weiter ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr investierte der Konzern 176,1 Millionen Euro in neue Verlagsobjekte, Beteiligungen und moderne Technologien.

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