Rückläufige Nachfrage nach Telefondienstleistungen
BellSouth will weitere 1200 Stellen streichen

Die drittgrößte lokale US-Telefongesellschaft, BellSouth Corp., will nach eigenen Angaben zum Jahresbeginn 2002 weitere 1 200 Stellen streichen.

Reuters ATLANTA. . Das Unternehmen begründete den Personalabbau am Freitag mit der rückläufigen Nachfrage nach Telefondienstleistungen im Zuge der Konjunkturschwäche. Im ersten Quartal 2002 sollten nicht zum Management-Bereich gehörende Stellen, unter anderem im Bereich Technik, möglichst durch freiwillige Aufhebungsverträge abgebaut werden. Damit reduziert BellSouth in diesem Jahr seine Belegschaft um insgesamt vier Prozent.

"Die von uns angekündigten Kürzungen stehen im Zusammenhang mit einer Wirtschaft, die in diesem Jahr deutlich geschrumpft ist und mit einem darauf folgenden Rückgang der Nachfrage...", sagte Rod Odom, Executive Vice President bei BellSouth Network Services.

Im Oktober hatte das Unternehmen mitgeteilt, im Bereich Management und Verwaltung sollten 3000 Stellen von insgesamt 103 055 abgebaut werden. Im November hatte BellSouth mitgeteilt, das Unternehmen erwarte eine anhaltende Schwäche der Konjunktur in den kommenden ein bis zwei Quartalen. In der zweiten Jahreshälfte 2002 könne sich die Wirtschaft wieder erholen.

Am Vortag hatte bereits der Telekommunikationskonzern Qwest angekündigt, er wolle weitere rund 7 000 Stellen streichen. "Bei allem Dienstleistern gibt es eine unglaubliche Menge Fett abzubauen", sagte Maribel Dolinov, Analyst bei Forrester Research. "Wenn Unternehmen wie Qwest sagen, dass sie 7 000 Stellen streichen können, ohne den Service zu verschlechtern, bedeutet das, dass es Spielraum für Kürzungen gibt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%