Rückläufiges Produktionsvolumen
Coca-Cola AG kürzt Belegschaft in Stralsund um ein Viertel

Die Coca-Cola AG will die Belegschaft in ihrem Stralsunder Werk um ein Viertel abbauen. Wegen des rückläufigen Produktionsvolumens sei eine Anpassung der Kapazitäten zwingend erforderlich, teilte der Coca-Cola-Geschäftsleiter in Mecklenburg- Vorpommern, Reinhard Meißner, am Freitag in Stralsund mit. 20 von derzeit rund 80 Stellen sollen wegfallen. Ein Großteil des Abbaus sei bereits umgesetzt worden.

dpa-afx STRALSUND. Nach Unternehmensangaben sank das Produktionsvolumen in Stralsund im vergangenen Jahr um ein Drittel, von insgesamt 45 Mill. Litern im Jahr 1999 auf 30 Mill. Liter im vergangenen Jahr. Über eine Schließung des Abfüllbetriebes will die Coca-Cola - Erfrischungsgetränke AG (CCE) erst zum Jahr 2003 entscheiden.

Ursache für den Produktionsrückgang ist nach Unternehmensangaben der Kundentrend zum Kauf von Einwegflaschen. In Stralsund werden ausschließlich 1,5 Liter Mehrwegflaschen abgefüllt. Zudem sei geplant, die Abfüllanlage im sächsischen Radeberg nach Baden- Württemberg zu verlagern. In Genshagen bei Berlin solle eine zusätzliche Einwegabfüllanlage errichtet werden.

Allerdings beabsichtigt die CCE AG, seine Marktaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern auszubauen. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sehe das Unternehmen in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Wachstumschancen, sagte Meißner. Im vergangenen Jahr wurden wie 1999 rund 135 Mill. Liter Erfrischungsgetränke in Mecklenburg-Vorpommern verkauft. In Stralsund, Ziesendorf bei Rostock und Trollenhagen bei Neubrandenburg beschäftigt der Konzern derzeit rund 300 Mitarbeiter.

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