Rücknahme des Verfahrens angestrebt
Lipro will Gespräche mit Insolvenzantragstellern aufnehmen

Das Berliner Softwarehaus möchte durch Verhandlungen mit den Antragstellern erreichen, dass das Verfahren zurückgenommen wird.

rtr BERLIN. Die unter vorläufiger Insolvenzverwaltung stehende Lipro AG will Gespräche mit den Antragstellern des Verfahrens aufnehmen. Unternehmenssprecher Roy Wenske sagte Reuters, das Unternehmen sei zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden könne. Antragsteller der vorläufigen Insolvenzverwaltung seien Krankenkassen und vier Mitarbeiter. Lipro wolle in den nächsten Tagen durch Verhandlungen mit den Antragstellern erreichen, dass das Verfahren zurückgenommen werde.

Wenske zufolge sind Investoren weiterhin bereit insgesamt 14 Mill. ? in das angeschlagene Softwareunternehmen zu investieren, aber nicht im Status eines Insolvenzverfahrens. Wenske sagte, Lipro habe in der letzten Zeit sämtliche eingehenden Mittel aus dem operativen Geschäft für die Zahlungen von Gläubigerforderungen und Gehältern verwandt. "Es ist so gut wie kein Geld mehr in der Kasse", sagte Wenske. Derzeit beschäftige Lipro noch 150 von ehemals 350 Mitarbeitern.

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