Rücknahmesystem für gebrauchte Handys
Zeitung: Mobilfunkfirmen wollen Handys selbst entsorgen

dpa WIESBADEN. Die großen Mobilfunkfirmen planen nach Informationen des "Wiesbadener Kuriers" in Deutschland ein Rücknahmesystem für gebrauchte Handys. Die Industrie werde nicht abwarten bis der Gesetzgeber entsprechende Vorschriften erlasse, sondern selbst aktiv werden. Dies sagte Motorola Deutschland-Chef Norbert Quinkert in einem Gespräch der Zeitung (Samstagausgabe).

Motorola habe die Initiative ergriffen und andere Hersteller wie Siemens, Nokia, Ericsson und Panasonic bereits an den Tisch gebeten. Ein erstes Treffen solle in Kürze stattfinden, berichtet das Blatt. Bereits 2001 könne ein Rücknahmesystem starten, so Quinkert. Die Kosten lägen je Mobiltelefon im zweistelligen Pfennigbereich liegen. Nach Angaben des Motorola-Managers benutzen Mobiltelefonierer ihr Handy im Schnitt nur ein Jahr und kaufen dann bereits ein neues.

Die Deutschland-Tochter des nordamerikanischen Elektronik- und Halbleiterkonzerns arbeite darüber hinaus an einem vollständig wiederverwertbaren Funktelefon. Dieses könne später angeblich über den Haushaltsmüll entsorgt werden, ohne die Umwelt zu schädigen. Das Gerät solle in den kommenden drei Jahren auf den Markt kommen und keine Schwermetall-Bestandteile mehr enthalten.

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