Rückrufaktion betrifft maximal 7000 Minis
BMW-Aktie unbeeindruckt von Mini-Rückrufaktion

Die BMW-Aktie hat sich von der Meldung unbeeindruckt präsentiert, wonach alle neuen Minis in Großbritannien und Irland wegen Brandgefahr beim Tanken zurückgerufen werden müssen.

dpa-afx FRANKFURT. Das Papier fiel bis 15.30 Uhr um 0,85 % auf 35,05 Punkte. Zugleich gab der Leitindex Dax 1,89 % auf 5 090,23 Punkte nach. Nur für wenige Minuten war das Papier im Sog der Nachricht tiefer auf 34,15 Euro gefallen.

"Die Rückrufaktion von maximal 7 000 Minis ist kein all zu großes Problem", sagte Robert Halver, Auto-Analyst bei Delbrück Asset Management. Da stünden andere Unternehmen etwa aus dem Technologiesektor vor wesentlich größeren Herausforderungen.

Zudem betreffe es lediglich den britischen und irischen Markt, da der Mini noch nicht auf dem Kontinent ausgeliefert worden sei, fügte ein weiterer Analyst hinzu. "'Rückrufaktion wegen Explosionsgefahr' klingt zwar dramatisch. Dennoch wird BMW das Problem bei diesem geringen Volumen an Autos schnell in den Griff kriegen", sagte der Börsianer.

Wie der Autobauer am Montag in München mitteilte, ist es beim Tanken der neuen Minis zwei Mal zu Bränden in der Einfüllöffnung gekommen. Verletzte habe es aber nicht gegeben. Brandursache war nach Unternehmensangaben eine statische Ladung, die einen Funkensprung verursachte. Eine Explosionsgefahr habe nicht bestanden.

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