Rückrufaktion lässt Nachfrage einbrechen
Bridgestone - Umsatzeinbruch bei Firestone

Reuters TOKIO. Der von einer Rückrufaktion betroffene US-Reifenhersteller Firestone hat nach Angaben der japanischen Muttergesellschaft Bridgestone in den Monaten September und Oktober im US-Handel einen Umsatzeinbruch von 40 % verzeichnet. Bei anderen Bridgestone-Marken hätten sich die Umsätze im Vergleich zur Vorjahresperiode allerdings verbessert, teilte Bridgestone-Präsident Yoichiro Kaizaki am Freitag in Tokio mit. Der Gruppen-Umsatz einschließlich der Reifenverkäufe an Autohersteller sei um weniger als zehn Prozent gesunken.

Firestone hatte im August den Rückruf von 6,5 Mill. Reifen angekündigt. Hintergrund der vor allem in den USA laufenden Aktion sind Unfälle von Fahrzeugen mit Firestone-Reifen, bei denen sich die Lauffläche gelöst haben soll. Behörden in den USA und Venezuela untersuchen in diesem Zusammenhang Unfälle, bei denen insgesamt 165 Menschen ums Leben gekommen sein sollen.

Kaizai sagte, er wisse, dass der größte Faktor des Kursrückgangs der Bridgestone-Aktie die Rückrufaktion sei. Vor seiner Pressekonferenz schloss das Papier mit 1105 Yen. Seit Anfang August hat die Bridgestone-Aktie damit um etwa 50 % am Wert verloren.

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