Rücksichtslose Geschäftspraktiken
Microsoft muss eine Million Dollar Schadensersatz an Bristol zahlen

dpa WASHINGTON. Der US-Softwareriese Microsoft ist erneut wegen rücksichtsloser Geschäftspraktiken verurteilt worden. Das Unternehmen muss eine Million $ (2,2 Mill. DM) Strafgeld an den Konkurrenten Bristol Technology Inc (Danbury/US-Bundesstaat Connecticut) zahlen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Dies habe eine Richterin in Bridgeport (Connecticut) angeordnet.

Microsoft habe Bristol die Lizenz zur Verarbeitung seines PC- Betriebssystems Windows rechtswidrig verweigert, um dessen Konkurrenzfähigkeit zu unterhöhlen, stellte die Richterin fest. Wegen ähnlicher wettbewerbswidriger Praktiken in großem Maßstab hat ein Bundesrichter die Zerschlagung von Microsoft in zwei Unternehmen angeordnet. Der Vollzug ist ausgesetzt, bis über die von Microsoft erhobene Berufung entschieden wird.

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