Rücktritt "ist eine ganz persönliche Entscheidung"
Schulte-Noelle: Diekmann wird Konzept fortführen

Der designierte Vorstandschef des Allianz-Konzerns, Michael Diekmann, wird nach den Worten seines Vorgängers Henning Schulte-Noelle am Konzept eines integrierten Finanzdienstleisters festhalten.

Reuters MÜNCHEN. Diekmann, der Schulte-Noelle im April 2003 an der Spitze des größten europäischen Versicherers ablösen soll, werde dieses Konzept erfolgreich weiterführen, sagte Schulte-Noelle am Mittwoch in München. "Er wird aber auch frei sein, mit guten Gründen in allen Bereichen des Unternehmens künftig Weichen anders zu stellen", fügte der Allianz-Chef hinzu. Der Konzern ist nicht nur im Versicherungsgeschäft, sondern auch im Bankgeschäft und in der Vermögensverwaltung tätig.

Schulte-Noelle sagte, sein überraschend angekündigter Rücktritt vom Amt des Vorstandsvorsitzenden zur nächsten Hauptversammlung sei "natürlich eine ganz persönliche Entscheidung, bestimmt von der eigenen Lebensplanung". Durch die überraschende Bekanntgabe habe er eine für Unternehmen und Vorstandsmitglieder schädliche Nachfolgedebatte vermeiden wollen. Wenn gewünscht, werde er ein Aufsichtsratsmandat übernehmen. Der 1942 geborene Schulte-Noelle ist seit 1991 Vorsitzender des Vorstandes der Allianz AG Holding.

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