Rücktritt von Polenz kam überraschend
Biedenkopf glaubt nicht an eine Krise der CDU

dpa BERLIN. Trotz des Rücktritts von CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz sieht der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf derzeit keine Krise in der CDU. Es sei bereits ein qualifizierter Nachfolger gefunden, sagte Biedenkopf im Anschluss an eine Präsidiumssitzung der CDU am Montag in Berlin. Einen Namen wollte Biedenkopf aber unter Hinweis auf eine um 13.30 Uhr stattfindende Pressekonferenz mit der Vorsitzenden Angela Merkel nicht nennen.

Biedenkopf sagte, ihn habe der Schritt Polenz überrascht. Am Morgen bei Zusammentritt des Präsidiums habe er nicht mit so einer Entwicklung gerechnet. Der in den vergangenen Wochen in die Kritik geratene Bundestagsfraktionschef Friedrich Merz erklärte, er habe in der Sitzung große Unterstützung erfahren. Auch parteiintern waren Vorwürfe gegen Merz laut geworden, weil dieser erklärt hatte, dass das Thema Einwanderung ein Wahlkampfthema sein könne. Der baden- württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel sagte, ein Rücktritt von Merz sei kein Thema gewesen.

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