Rückwirkend zum 1. Januar 2001
Deutsche Handelsbank wird auf BfG verschmolzen

Die Deutsche Handelsbank AG, Berlin, deren Geschäftsbetrieb eingestellt und Betriebsorganisation aufgelöst wird, soll rückwirkend zum 1. Januar 2001 auf die BfG Bank AG, Frankfurt, verschmolzen werden.

vwd BERLIN. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen und die Landeszentralbank in Berlin und Brandenburg sind am 2. Januar 2001 über die Einstellung des Geschäftsbetriebs unterrichtet worden, wie aus dem am Freitag veröffentlcihten Lagebericht 2000 weiter hervorgeht. Die Bilanzsumme des Instituts wurde zum Jahresultimo 2000 auf 206 (1 473) Mill. Euro reduziert, das durchschnittliche Geschäftsvolumen 2000 hat sich gegenüber 1999 auf knapp 700 Mill. Euro fast halbiert.

In der Ertragrechnung wird ein negatives Betriebsergebnis vor Bewertung von 18,8 (plus neun) Mill. Euro ausgewiesen. Ursächlich dafür waren die Reduzierung des Zinsüberschusses auf 10,4 (18,4) Mill. Euro, ein negatives Handelsergebnis von 4,1 (plus 5,9) Mill. Euro auf Grund von Verlusten bei der Glattstellung der Handelspositionen im Zins- und Währungsbereich sowie der sprunghafte sozialplanbedingte Anstieg der Personalkosten auf 17,4 (7,9) Mill. Euro. Bei der Rückführung des Kreditbestandes habe es keinen neuen Vorsorgebedarf gegeben. Risikovorsorge und Bewertungen brachten im Gegenteil einen Ertrag von zwei Mill. Euro. Das negative Ergebnis vor Steuern in Höhe von 16,8 (plus 8,9) Mill. Euro wird von der BfG Bank ausgeglichen.



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