Rückzug von Axa und Partnern
FIFA bestätigt Kündigung der WM-Versicherung

Die Versicherungsgesellschaft Axa und ihre Partner wollen die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea wegen der Gefahr terroristischer Anschläge nicht mehr gegen Ausfall versichern.

dpa HAMBURG/ZÜRICH. Eine Meldung der "Rheinischen Post", wonach das Konsortium den Vericherungsvertrag mit dem Internationalen Fußball-Verband (FIFA) kündigen will, hat der Weltverband am Freitag bestätigt. Eine Stellungnahme der FIFA dessen Sprecher Andreas Herren für den Nachmittag an.

Axa begründete die Entscheidung mit den Terroranschlägen in den USA und den daraus resultierenden Risiken. Das Unternehmen sei bemüht, gemeinsam mit der FIFA eine neue Lösung zu finden. Dabei blieb zunächst unklar, ob es dabei um eine weitaus höhere Versicherungsprämie gheht als bisher vereinbart. Noch unklar ist auch, welche Inhalte der Vertrag des Versicherungskonsortiums mit dem Weltverband hat. Wichtigster Punkt ist die Absicherung der 1,8 Mrd. Schweizer Franken (2,3 Mrd. DM, 1,2 Mrd. ?), die die FIFA aus dem WM-Geschäft mit Fernsehrechten und Sponsoren an Einnahmen plant.

Bei der letzten Fußball-WM 1998 in Frankreich hatte sich die FIFA zusammen mit ihrem damaligen Sportrechtevermarkter ISL gegen den Ausfall der Einnahmen von 640 Mill. DM abgesichert, für eine Prämnie von knapp 20 Mill. DM.

Nicht direkt betroffen sind bisher die Organisationskomitees der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Die Regierungen der beiden Länder mussten vor der Vergabe des Ereignisses umfangreiche Garantien gegenüber der FIFA abgeben.

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