Rüge für Vorgehen der Armee in Palästinensergebieten
UN-Menschenrechtskommission verurteilt Israels Siedlungspolitik

Die UN-Menschenrechtskommission in Genf hat die israelische Siedlungspolitik scharf verurteilt. Die jüdischen Siedlungen in den Autonomiegebieten seien "illegal" und ein Hindernis für den Frieden, sagte der schwedische UN-Botschafter Johan Molander.

afp GENF. Die israelische Regierung sei im besonderen Maße mitverantwortlich für die Gewalt jüdischer Siedler gegen Palästinenser. Für die von der Europäischen Union eingebrachte Resolution stimmten 50 der 53 Mitglieder der Kommission. Nur die USA stimmten dagegen. Costa Rica enthielt sich, der Vertreter der Demokratischen Republik Kongo war nicht anwesend.

In zwei weiteren Entschließungen wurden auch das Vorgehen der israelischen Armee in den Palästinensergebieten und die Besetzung der Golanhöhen verurteilt. Die Verurteilung am Vorgehen der israelischen Armee in den Autonomiegebieten wurde von 28 Mitgliedern unterstützt. Sie war von Algerien im Namen der arabischen Staaten eingebracht worden. Für die von Syrien eingebrachte Resolution gegen die israelische Besatzung der Golanhöhen stimmten 29 Mitglieder der Menschenrechtskommission. In beiden Fällen votierten die USA und Guatemala dagegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%