Rufnummernmitnahme
Rufnummernmitnahme: Vodafone verlangt 25 Euro

Der Mobilfunknetzbetreiber verlangt rund 25 Euro von Kunden, die zur Konkurrenz abwandern und ihre Rufnummer mitnehmen wollen. Damit weicht das Unternehmen von der ursprünglich genannten Wechselgebühr ab und liegt jetzt auf einer Linie mit den Wettbewerbern.

slo DÜSSELDORF. Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone D2 verlangt rund 25 Euro von Kunden, die zur Konkurrenz abwandern und ihre Rufnummer mitnehmen wollen. Damit weicht das Unternehmen von der ursprünglich genannten Wechselgebühr von etwa 30 Euro ab und liegt jetzt auf einer Linie mit den Wettbewerbern T-Mobile und E-Plus, die ebenfalls 25 Euro fordern. O2 setzt seinen Kunden 22,50 Euro in Rechnung.

Die kleineren Mobilfunker E-Plus und O2 sprachen sich zunächst für eine niedrigere Gebühr - acht bis zwölf Euro - aus, um den Kunden den Anbieterwechsel zu erleichtern. Da die Marktführer sich darauf nicht einließen, passten die kleineren Anbieter ihre Gebühren an.

Die Mobilfunknetzbetreiber machen die Mitnahme der Rufnummer ab 1. November möglich. Doch die Branche ist noch skeptisch, ob die neue Freiheit die Wechselbereitschaft der Kunden tatsächlich steigern wird. Experten erwarten dies zunächst in erster Linie bei Geschäftskunden.

Da künftig nicht mehr an der Vorwahl erkennbar ist, in welches Mobilfunknetz der Anruf geht und zu welchen Kosten, haben die Netzbetreiber wie T-Mobile einen Auskunftsdienst dafür eingerichtet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%