Ruhe nach dem Strum
Wall Street eröffnet kaum verändert

Kaum verändert tendieren die Aktienkurse am Montag an Wall Street kurz nach der Eröffnung. Nachdem die Schlüsselsektoren an New Yorks Aktienmärkten am Vortag stark gebeutelt wurden, dürften einige Aktien wieder günstig zum Einstig sein.

vwd/WALL STREET CORRESPONDENTS NEW YORK. Bis 15.40 Uhr MEZ notiert der Dow-Jones-Index (DJIA) mit einem Plus von 2,3 Punkten auf 10 210,55. Der S&P-500-Index legt 0,1 % bzw. 0,77 Stellen auf 1 180,93 zu. Der Nasdaq-Index klettert um 0,8 % bzw.15,20 Zähler auf 1 938,58.

Der S&P 500 Future notiert mit fünf Punkten im Plus. Der Eröffnungsindikator der Nasdaq kletterte in den Stunden vor Handelsbeginn rund 25 Punkte in den grünen Bereich.

Die vor Handelsbeginn veröffentlichten Wirtschaftsdaten deuten auf eine weiterhin abkühlende US-Konjunktur. Die Einzelhandelsumsätze gingen im Februar um 0,2 Prozent zurück. Experten und Investoren hatten mit einem Umsatzanstieg von 0,4 Prozent gerechnet. Die um die Automobilumsätze bereinigten Einzelhandelszahlen gingen sogar um 0,3 Prozent zurück. Auch hier hatte die Mehrheit der Experten einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Anleger können sich wieder ein wenig entkrampfen. Mit den schlechter als erwartet ausgefallenen Einzelhandelsumsätzen steigt nun wieder die Hoffnung auf die Senkung der US-Leitzinsen. Anleger warten mit Spannung auf die nächste Sitzung der US-Notenbank am 20. März.

Nach der gestrigen Gewitterfront könnten heute die größten Verlierer der Wall Street einen Teil ihrer Verluste wieder gut machen. Vor allem Werte wir Cisco, Ciena und Corning aber auch Oracle und Intel sollten heute wieder leicht zulegen.

Sein eigenes Wetter bringt Tyco und sorgen für Sonnenschein. Der Mischkonzern expandiert und Kauf die CIT Group, den größten, unabhängige kommerzielle Finanz-Dienstleister. Kaufpreis: rund neun Milliarden Dollar in Aktien und Cash. Mit der Übernahme will Tyco die Position auf dem Markt für Finanzdienstleistungen auszubauen.



Spekulationen über eine Gewinnwarnung von Nokia

Der Sektor der Mobifunkhersteller dürfte dagegen noch einen weiteren Tag unter Druck geraten. Spekulationen, dass Nokia die Prognosen für das Gewinnwachstum des ersten Halbjahres reduzieren könnte, belasten den Sektor. Nokias Konkurrent Ericsson hatte die Wall Street gestern mit einer Gewinn- und Umsatzwarnung geschockt.

Als Grund hatte Ericsson das allgemein schwache Wirtschaftswachstum angegeben. Die Verkaufszahlen aller Bereiche hätten gelitten, am stärksten betroffen war jedoch die Handysparte. Hohe Lagerbestände und eine gewisse Marktsättigung haben das Ergebnis zusätzlich belastet, so ein Unternehmenssprecher. Nun befürchten Analysten und Marktbeobachter, dass auch Nokia, der weltgrößte Hersteller von Handys, von der Entwicklung betroffen sein dürfte.



Quartalszahlen von CMGI erwartet.

Das Capital Venture Unternehmen wird am Dienstag nach Handelsschluss die Geschäftszahlen für die vergangenen drei Monate vorlegen. Die Gewinnprognosen liegen zwischen 335 bis 345 Millionen Dollar für das zweite Quartal 2001. In wie weit die derzeitigen Umstrukturierungsmaßnahmen das Geschäftsergebnis belasten, wird sich zeigen müssen. Laut der Investmentbank Goldman Sachs dürfte das Umsatzziel getroffen werden.



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