Ruhetag bei der Tour
Der sonntägliche Montag

Der Tag ist verplant und wird als "Aktive Erholung" im Trainingsplan geführt. Für das halbe Peloton hieß das am Montag rauf aufs Fahrrad und in Limoges bei gemäßigtem Tempo fahren. Die Uhrzeit erschien regelrecht unchristlich gegenüber den Startzeiten der Tour - schon zwei Stunden früher als bei den Etappen der ersten Woche ging es aufs Rad.

HB LIMOGES. Bei wechselhaftem Wetter zog es allerdings nur einen Teil der Akteure auf die Straßen am westlichen Zentralmassiv; der Rest blieb lieber auf der Trainings-Rolle im trockenen Hotel. "Wichtig ist, dass man sich überhaupt bewegt", meinte T-Mobile-Sprecher Olaf Ludwig. "Ruhetag heißt ja nicht, dass man auf der faulen Haut liegt. Natürlich lässt man es locker angehen, aber jeder Fahrer muss zusehen, dass er den Rythmus beibehält", erklärte der Olympiasieger von 1988.

Aus eigener Erfahrung weiß Ludwig, dass vielen Fahrern die Ruhetage sogar ungelegen kommen: "Wer gut in Form und und ohne größere Blessuren ist, würde lieber weiterfahren, um nicht aus dem Tritt zu kommen." Bei anderen sei der Tag Pause dagegen notwendig, um die Wunden der ersten acht Etappen zu lecken: "Rolf Aldag war nach seinem Sturz auf der fünften Etappe heilfroh, dass er mal aussetzen konnte."

Auch der Regen der ersten Woche hatte vielen Fahrern zugesetzt. "Es ist gut, einfach einen Tag mal nicht nass zu werden. Ein entspanntes Mittagessen und ausgedehnte Massagen am Nachmittag tun ihr übriges", so Ludwig: "Dann sitzt es sich danach gleich wieder viel besser auf dem Rad."

Fortgesetzt wird die Tour am Dienstag mit dem 160,5 km langen neunten Teilstück von St. Leonard de Noblet nach Gueret. Am Mittwoch geht es zur ersten schweren Bergetappe von Limoges aus ins Zentralmassiv.

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