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Ruhiger Handelsauftrakt erwartet

Bei vorbörslich ruhigem Handel bereitet sich die Wall Street auf einen leicht behaupteten Handelsstart vor. Der S&P 500 Future notiert einen Punkt im Minus. Der Nasdaq Future verliert rund zehn Zähler. Zu den vorbörslich am meisten gehandelten Aktien gehören zum Wochenauftakt die Titel von Juniper Networks und Ford. Juniper notiert erneut schwächer, nachdem der Netzwerkausrüster am Freitag vor enttäuschenden Quartalszahlen gewarnt hatte.

Der Umsatz dürfte im laufenden Quartal rund 100 Millionen Dollar geringer ausfallen als bisher prognostiziert. Vorbörslich stärker notiert dagegen Sun Microsystems. Der Serverhersteller hatte die Anleger in der vergangenen Woche auch auf schwächer als erwartete Quartalszahlen vorbereitet. Hier scheint die Nachricht jedoch verdaut.

Ford, der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt, profitiert am Morgen von positiven Analystenkommentaren. Trotz enttäuschender Produktivitätszahlen für das vergangene Jahr greifen die Experten von Salomon Smith Barney der Aktie am Morgen mit einer Aufstufung unter die Arme. Sie erhöhen die Einstufung für Ford von "neutral" auf "kaufen". Das Kursziel heben sie von 28 auf 36 Dollar an. Im vergangenen Jahr ist die Produktivität bei Ford um vier Prozent gefallen. Zum Vergleich: Der weltgrößte Automobilkonzern General Motors konnte im gleichen Zeitraum einen Anstieg um acht Prozent verbuchen. Noch in den vergangenen Jahren hatte Ford deutlich bessere Zahlen gemeldet. Doch Analysten und Anleger scheint das nicht zu stören. Die Aktie notiert im vorbörslichen Handel rund drei Prozent stärker.

Unter Druck dürfte dagegen im Handelsverlauf die Aktie von Peregrine Systems geraten. Die Anleger zeigen sich wenig erfreut über die Akquisitionspläne des Softwareherstellers. Peregrine will Konkurrenten Remey für 1,08 Milliarden Dollar in bar und Aktien übernehmen. Die Aktie ist einer der größten Verlierer vor Handelsstart.

Dagegen gefragt ist die Aktie von American Express. Laut Anlegermagazin Barron´s stehe der Kreditkartenanbieter in Fusionsgesprächen mit Brokerhaus Morgan Stanley Dean Witter. Laut dem Vorstandsvorsitzenden von Morgan Stanley, Philip Purcell, stehe eine Transaktion jedoch nicht zur Debatte. Eine Firmensprecherin von American Express hat keinen Kommentar abgegeben. American Express verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 230 Milliarden Dollar. Laut Barron´s dürfte das Kreditkartengeschäft für Morgan Stanley jedoch von großem Interesse sein. Und beliebt scheint American Express als potenzieller Übernahmekandidat auf jeden Fall zu sein. Ende März kursierten bereits Gerüchte, dass die Citigroup American Express ein Kaufangebot unterbreiten könnte. Die Aktie von American Express tendiert stärker.

Neuigkeiten im Übernahmegehangel um Honeywell dürften der Aktie zum Wochenauftakt Auftrieb geben. General Electric ist bereit, Teile seines Luftfahrbereichs und Teile des Raumfahrbereichs von Honeywell zu verkaufen. Durch diesen Schritt will General Motors die Übernahme von Honeywell beschleunigen. Das Zugeständnis des Energiekonzern soll die Europäischen Wettbewerbsbehörde beflügeln, die Übernahme von Honeywell zu genehmigen.

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