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Ruhrgas mit stabilem Ergebnis und kräftigem Umsatzplus

Reuters ESSEN. Die Ruhrgas AG hat ihr Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2000 mit 595 (577) Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten, den Umsatz aber kräftig auf 10,5 (7,3) Milliarden Euro gesteigert. Der größte deutsche Gaskonzern begründete den stabilen Gewinn am Dienstag in Essen mit hohem Margendruck, die Umsatzentwicklung mit den deutlich gestiegenen Energiepreisen in 2000. Das Konzept, Ruhrgas zu einer integrierten europäischen Gasgesellschaft zu machen, erweise sich als tragfähig, sagte Vorstandschef Friedrich Späth auf der Jahres-Pressekonferenz.

Der Gasabsatz sank im vorigen Jahr leicht auf 582 (586) Milliarden Kilowattstunden. In den ersten vier Monaten dieses Jahres sei der Gasabsatz leicht gestiegen. Ein Ausblick auf die Absatzentwicklung im Gesamtjahr sei auf Grund der Temperaturabhängigkeit des Geschäfts nicht möglich. Der Wettbewerb im Gasmarkt wird Späth zufolge weiter zunehmen. Der Ruhrgas-Chef sprach sich erneut gegen eine von der EU-Kommission ins Gespräch gebrachte staatliche Regulierung des Gasmarktes aus. Deutschland sei ein gutes Beispiel dafür, dass die Liberalisierung auch mit freiwilligen Vereinbarungen unter den Marktteilnehmern erreicht werde.

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