Ruhrgas soll von Eon übernommen werden
Kartellamt fordert Ruhrgas zu Stellungnahme auf

Bis Mitte Dezember soll sich Ruhrgas zu Vorwürfen äußern, wonach der Konzern seine Marktstellung missbraucht habe, um Kunden Preise unter Marktniveau anzubieten, teilte die Behörde am Freitag mit.

Reuters FRANKFURT. Das Kartellamt habe eine Prüfung von Preis-Rabatt-Systemen von Ruhrgas eingeleitet, nachdem eine Rechtsanwaltskanzlei behauptet habe, Ruhrgas dränge Wettbewerber mit illegalen Preisnachlässen aus dem Markt. Eine Sprecherin von Ruhrgas bestätigte die Anfrage des Kartellamts, sagte aber, die von dem Unternehmen gewährten Rabatte bewegten sich im Rahmen des Gesetzes. "Wir erwarten, dass das Kartellamt seine Prüfung einstellt, nachdem es die Sache genau untersucht hat."

Ruhrgas soll vom Energiekonzern Eon übernommen werden. Die Übernahme konnte aber bislang wegen eines ausstehenden Urteils des Düsseldorfer Oberlandesgerichtes (OLG) nicht vollzogen werden. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte den umstrittenen Zusammenschluss von Eon und Ruhrgas, der von der Kartellbehörde abgelehnt worden war, durch eine so genannte Ministererlaubnis Anfang Juli unter Auflagen genehmigt. Dagegen hatten die Konkurrenten eine einstweilige Verfügung erwirkt, die den Vollzug der Fusion bis auf weiteres stoppt.

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